Westen 2007 – Eine kleine Vorschau

Sehr geehrte Leserschaft, werte Damen und Herren ;-)

Bevor am Samstag meine Reise in und durch den Westen der Vereinigten Staaten endlich beginnt, vorab ein kleiner Vorgeschmack über die geplante Reiseroute:

Den Ausgangspunkt bildet San Francisco, das für vier Tage mein Basislager sein wird. Da es sich bereits um meinen vierten San Francisco-Aufenthalt handelt, werde ich versuchen, vornehmlich interessante Aspekte der Stadt abseits der 08/15 Touristen-Trampelpfade zu erkunden. Natürlich werde ich Highlights wie der Golden Gate Bride und den Cable Cars nicht widerstehen können, aber in Massen wird dies doch wohl gestattet sein ;-) .

Am Tag 5 verlasse ich San Francisco Richtung Norden. Diese Etappe hat es wahrlich in sich, weil ich hier nicht den schnellen Weg über die Interstate wähle, sondern gemütlich auf der US-101 Richtung der Redwoods in Nordkalifornien fahre, und von dort dann quer durch das nordkalifornische Niemandsland Richtung Mount Shasta. Immerhin eine Strecke von über 500 Meilen mit einer reinen Fahrzeit von 11:30 Stunden.

Dieser Mount Shasta, ein in Nordkalifornien gelegener, 4′322 Meter hoher Schichtenvulkan, wird an den Tagen 6 und 7 im Mittelpunkt meines Interesses stehen. Wenn alles klappt, werde ich am ersten Tag von ca. 2′100 Metern Höhe auf ca. 3′170 Meter aufsteigen, dort mein Zelt aufschlagen, um am zweiten Tag den Gipfel in Angriff zu nehmen. Bleibt nur zu hoffen, das das Wetter mitspielt.

Tag 8 bringt mich vom Mount Shasta (bzw. von meiner Unterkunft in Yreka), mit einem kurzen Abstecher auf den Lassen Peak, einem 3′189 Meter hohen Lavadom-Vulkan im Lassen Volcanic National Park, nach Reno in Nevada.

Von dort fahre ich am Tag 9 quer durch Nevada nach Ely, jedoch nicht ohne vorher einen Abstecher zum Lake Tahoe und nach Virginia City zu machen. Die Strecke auf der US-50 Richtung Ely wird übrigens als “The Lonliest Road in America” bezeichnet, von daher stelle ich mir die lange Fahrt von 9:10 Stunden bei 418 Meilen dennoch recht spannend vor.

Tag 10 führt mich bis zum Zion National Park in Utah. Ich werde Ely aber schon vor dem Morgengrauen verlassen, um mich auf dem Weg zum Zion National Park noch im Great Basin National Park an den 3′982 Meter hohen Wheeler Peak zu wagen. Sollte ich zeitlich gut vorankommen, muss natürlich auch ein Abstecher zum Cedar Breaks National Monument sein. Damit wäre ich an diesem Tag wieder 7:10 Stunden bei 339 Meilen unterwegs, ohne die ca. 6 Stunden dauernde Besteigung des Wheeler Peaks miteinzurechnen.

Die Tage 11 bis 13 verbringe ich mehr oder minder gemütlich im Zion National Park. Am Tag 11 werde ich eine Tageswanderung in Angriff nehmen (Entweder Angels Landing, Observation Point oder ein ordentliches Stück des West Rim Trails) und die Tage 12 und 13 mit meinem Zelt in den Narrows verbringen. Wenn ich dann nach der Zweitageswanderung noch einigermassen fit bin, fahre ich noch 84 Meilen (61 davon über unbefestigte Strassen) Richtung Tuweep/Torroweep Point, der in einer sehr entlegenen Ecke des Grand Canoyn National Parks liegt, um dort sowohl den Sonnenunter- als auch den Sonnenaufgang zu geniessen.

Tag 14 führt mich schliesslich durch das Valley of Fire nach Las Vegas zu einer bereits gebuchten Vorstellung von “Cirque du Soleil – KÀ”.

An den Tagen 15 und 16 erfolgt der traurige Abschluss der Reise, nämlich der Flug nach Hause. Immerhin werden ich in Denver zwischenlanden. Somit kann ich auch schon die Lage für die nächstjährige Reise sondieren, die von Denver aus Richtung Yellowstone Nationalpark führen soll ;-)

6 Antworten to “Westen 2007 – Eine kleine Vorschau”


  1. 1 Martin

    Hallo Martin

    Eine tolle Reise die du hier geplant und beschrieben hast. Wer solche Höhen erklimmen kann und unendliche Strecken hinter sich lässt, sollte sich auch überlegen im kommenden Jahr den 9. LGT Alpin Marathon in Liechtenstein zu bestreiten. Auch hier wird Ausdauer verlangt.

    Gruss und all the best
    mv

  2. 2 Lilla Mignelli

    Hi Muck
    Ich wünsche Dir zwei unvergessliche Wochen in Amerika und hoffe, dass was immer du auch in 4322m Höhe suchst finden mögest!! Bussi, Bussi Deine Lieblingscousine?

  3. 3 Sigi

    Hallo Lieblingsbruder

    Bei Deinen langen Reisekommentaren wirst Du ja nicht sehr viel von good old America mitbekommen. Toller Bericht. Denk bitte an die Heelys.

    Liebe Grüsse,

    Sigi

  4. 4 Ursula Vedana

    Hello Martin

    Gestern an Christina’s Geburri hat man mir von deiner weiten Reise und dieser Webseite erzählt…so dachte ich mir, dass ich da mal reinschauen werde…und siehe da, bereits erledigt! Tja, nicht schlecht was du so alles geplant hast…klingt echt vielversprechend!! Der Start in deine Ferien…na ja…hätte vielleicht ein bisschen besser sein können….aber wie auch immer du bist wohlbehalten in der bombastischen Stadt San Francisco angekommen…was willst du mehr? Es bleibt mir nur dir für die nächsten Tage und alle deine wilden Abenteuer (was für welche auch immer du bestreiten willst) viel Spass zu wünschen!! Mach’s Guat!

    Gruass
    Ursula

  5. 5 Klaus Jehle und Fam.

    Hoi Muck!

    So schö söt mas ha! Miar finden’s cool! Gnüss es! Bis bald.

    Gruss
    Klaus und Familie

  6. 6 Martin

    Die Berichte schreiben dauert wirklich ewig lang, aber sobald ich aus San Francisco raus bin, werde ich wohl mehr Zeit haben. Schliesslich werde ich da in überschaubaren Orten nächtigen ;-) Wenn man sich in San Francisco alles Interessante anschauen will, muss man mindestens zwei Wochen hier verbringen.

    Gruss,
    Martin

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