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	<title>Worldclass Demountaining &#187; Abreise</title>
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	<description>... oder sowas in der Art.</description>
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		<title>Tag 15 &#8211; Alles hat ein Ende (nur die Wurst hat zwei)</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Sep 2007 21:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abreise]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich heute Morgen schon um 7.00 Uhr im Flieger Richtung Heimat sitze, klingelt mein Wecker heute bereits um 4.15 Uhr. Nach dem Fiasko der Anreise m&#246;chte ich heute zeitig am Flughafen sein. Man weiss ja nie, was sich US Airways heute einfallen l&#228;sst, um die Reise spannend zu gestalten. Das morgentliche Procedere ist schnell erledigt und bereits eine halbe Stunde sp&#228;ter bin ich unterwegs Richtung McCarran Rent-A-Car Center. Die R&#252;ckgabe des Mietwagens verl&#228;uft wie immer vollkommen problemlos und schnell. Den Cooler mit allen noch unge&#246;ffneten Dosen und Flaschen und das Fix-A-Flat lasse ich einfach im Wagen. Bevor ich den Trailblazer endg&#252;ltig zur&#252;cklasse, notiere ich mir noch ein paar Eckdaten des Bordcomputers. Auf meiner Reise bin ich demnach 2&#8242;285.7 Meilen gefahren, habe dabei 122.7 Gallonen Benzin verbraucht und jede Gallone hat mich 18.6 Meilen weit gebracht. Umgerechnet ergibt das eine gefahrene Distanz 3&#8242;677.70 Kilometern, eine verbrauchte Benzinmenge von 464.47 Litern und einen durchschnittlichen Verbrauch von 12.65 Liter auf 100 Kilometern.</p>
<p>Kurze Zeit sp&#228;ter sitze ich schon im Flughafen-Shuttle auf dem Weg zum US Airways Schalter. Da man direkt vor der Schalterhalle abgesetzt wird, sind es nur wenige Schritte. Nur wenige Personen stehen vor mir in der Schlange. Da ich noch mehr als genug Zeit zur Verf&#252;gung habe, bin ich ganz entspannt. Als ich an die Reihe komme, geht der bef&#252;rchtete Zauber aber schon los. Die Dame hinterm Schalter meint, dass mein erster Flug von United Airlines durchgef&#252;hrt werde, weswegen ich mich bei United Airlines einchecken m&#252;sse. Ich weise sie darauf hin, dass auf der aktuellsten Reisebest&#228;tigung beim fraglichen Flug „US Airways 7108 operated by US Airways“ st&#252;nde, ich die komplette Reise &#252;ber US Airways gebucht h&#228;tte und die beiden weiteren Fl&#252;ge bis nach Z&#252;rich ohnehin von US Airways durchgef&#252;hrt werden w&#252;rden. Das l&#228;sst sie aber alles kalt. Ich m&#252;sse mich bei  United Airlines anstellen und dort einchecken. Next!</p>
<p>„Das kann ja was werden“, denke ich mir, als ich mich auf die Suche nach dem United Airlines Schalter mache. Gl&#252;cklicherweise ist der gesuchte Schalter nicht nur direkt daneben und somit nur wenige Schritte entfernt, sondern auch die Schlange davor angenehm kurz. Nach lediglich 10 Minuten stehe ich schon wieder am Check-In Schalter und wie zu erwarten, m&#246;chte mich die Tante wieder zum US Airways Schalter schicken! Nachdem ich ich sie aber dar&#252;ber aufgekl&#228;rt habe, dass ich von ebendort hierher geschickt worden sei und ich jetzt sicherlich nicht mehr hin&#252;ber ginge, geht es dann nach einem Blick in den Computer pl&#246;tzlich doch und vor allem kurz und schmerzlos. Mit 50 bzw. 49 Pfund liegen meine Koffer zudem gerade noch im erlaubten Bereich.</p>
<p>Wie &#252;blich werde ich als Liechtensteiner als Sicherheitsrisiko eingesch&#228;tzt und muss beim Sicherheitscheck durch die spezielle Kontrolle, f&#252;r die man nat&#252;rlich nur rein zuf&#228;llig ausgew&#228;hlt wird. Da ich noch immer mehr als genug Zeit habe, diese Kontrollen  f&#252;r mich ohnehin schon die Norm sind, bleibe ich gelassen. Dass der Typ vor mir aber durch die spezielle Kontrolle muss, ist f&#252;r mich aber vollkommen einleuchtend. Er hat nicht nur eine Piraten-Augenklappe und einen Ring nicht am, sondern im Ohr, nein er ist ausserdem auch &#252;berall mit kinderfreundlichen Motiven t&#228;towiert und noch immer sturzbesoffen. Als er mein Anchor Steam Brewery T-Shirt bemerkt, werde ich nat&#252;rlich sofort in ein Gespr&#228;ch &#252;ber verschiedene Biersorten der Vereinigten Staaten und deren geschmackliche Einordnung verwickelt.</p>
<p>Nach einigen Minuten bin ich endlich an der Reihe. Im Unterschied zum gew&#246;hnlichen Sicherheitscheck muss man sich hier erst in ein Ger&#228;t namens Sentinel II stellen. Dabei wird man von allen Seiten mit kurzen Luftst&#246;ssen beblasen. Dadurch sollen anscheinend Drogen- und/oder Bombenspuren abfallen, die dann am Boden angesaugt und analysiert werden. Zus&#228;tzlich wird nicht nur das Gep&#228;ck von einem Sicherheitsbeamten genau durchgesehen, sondern auch alle einschl&#228;gigen Produkte und Ger&#228;te sowie die Innenseite der Koffer jeweils mit einem eigenen Watte-Pl&#228;ttchen abgerieben und in einer Maschine auf Drogen- und/oder Bombenspuren analysiert. Auf meine Frage, ob sie denn schon einmal etwas gefunden habe meint die Sicherheitsbeamtin, dass dies immer wieder mal vorkomme. Man w&#252;rde gar nicht glauben, mit was f&#252;r Spuren manche Leute unterwegs seien.</p>
<p>Nachdem ich den Sicherheitscheck hinter mich gebracht habe, begebe ich mich zum Flugsteig. Auf dem Weg dorthin g&#246;nne ich mir noch einen sch&#246;nen heissen Kaffee und warte geduldig auf meinen Flug mach Denver. Von dort geht es weiter nach Philadelphia und abschliessend nach Z&#252;rich. Alle Fl&#252;ge sind p&#252;nktlich und in Denver und Philadelphia muss ich lediglich eine respektive eineinhalb Stunden warten. Da ich an beiden Flugh&#228;fen eine Steckdose finde, n&#252;tze ich die Zeit, um ein wenig an meinen Reiseberichten zu schreiben. Da ich zudem relativ m&#252;de bin, kann ich im Flieger nach Z&#252;rich sogar schlafen. Der Flug vergeht im wahrsten Sinne der Wortes wie im Flug.</p>
<p>In Z&#252;rich gelandet und fast schon bei der Gep&#228;ckausgabe angekommen, bin ich hocherfreut, dass wider Erwarten der R&#252;ckflug gut geklappt hat. Ich denke mir, dass sie jetzt eigentlich nur noch meine Koffer verschlampt haben k&#246;nnten. Man kann sich hier nat&#252;rlich vorstellen, was passiert: Nach langem Warten am Band stelle ich fest, dass keiner meiner beiden Koffer angekommen ist. Erst bin ich dadurch ein wenig genervt, aber als mir dann einf&#228;llt, dass ich dadurch keine Koffer mehr mit mir herumschleppen brauche, f&#252;lle ich schnell eine Suchmeldung aus und spaziere dann leichtf&#252;ssig Richtung Bahnhof.</p>
<p>Die Fahrt nach Hause per Bahn und Bus und ist vollkommen ereignislos, weswegen ich an dieser Stelle auf eine n&#228;here Schilderung verzichte. Nach einem Fr&#252;hst&#252;cks- bzw. Brunch-Zwischenstopp bei einem Freund treffe ich gegen Mittag endlich zu Hause ein. Na dann, wir sehen uns sicherlich wieder, Vereinigte Staaten <img src='http://www.jehle.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Gefahrene Meilen: 5.5</p>
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