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	<title>Worldclass Demountaining &#187; Kalifornien</title>
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		<title>Tag 08 &#8211; Ab in die W&#252;ste</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Aug 2007 20:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[Lassen Peak]]></category>
		<category><![CDATA[Lassen Peak Trail]]></category>
		<category><![CDATA[Lassen Volcanic National Park]]></category>
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		<category><![CDATA[Volcanic Legacy Scenic Byway]]></category>

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		<description><![CDATA[
  
    

    
      &#160;
	  
        Route:
        &#160;Yreka, CA - Lassen  Volcanic National Park - Reno, NV
      
     [...]]]></description>
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    <table>
      <tr>&nbsp;</tr>
	  <tr>
        <td><strong>Route:</strong></td>
        <td>&nbsp;Yreka, CA - Lassen  Volcanic National Park - Reno, NV</td>
      </tr>
      <tr>
        <td valign="top"><strong>Link:</strong></td>
        <td>&nbsp;<a title="Zeige Route in Vollbildansicht" target="_blank" href="http://www.jehle.com/routes/w07t08.html">Route in der Vollbildansicht</a></td>
      </tr>
    </table>
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<p>Bereits um 6.30 Uhr bin ich wieder wach und beginne gleich damit, meine Koffer fertig zu packen. Das meiste habe ich zwar schon gestern erledigt, weil aber gerade im TV „Scent of a Woman“ l&#228;uft, werde ich st&#228;ndig abgelenkt. Huah! Wenigstens komme ich in den zahlreichen Werbepausen voran. Ein vorsichtiger Biss in die kalte Pizza von gestern offenbart mir, dass sie auch kalt noch gut schmeckt und nach dem Motto „ess ma ois zamm“ meiner verstorbenen Wiener Grosstante bleibt letztlich nur eine leere Pizza-Schachtel &#252;brig. Gegen 9.00 Uhr ist der Film endlich fertig und ich schon l&#228;ngst abfahrbereit. Schnell alles ins Auto geschleppt, den Trailblazer an der n&#228;chsten Tanke gef&#252;llt und los geht die Fahrt Richtung Reno. Da ich in den letzten beiden Tagen die West- und S&#252;dseite des Mount Shasta gleich zwei mal gesehen habe beschliesse ich, den Berg auf der entgegengesetzten Seite zu umfahren. Laut Karte f&#252;hrt auf der nord&#246;stlichen Seite eine Dreckstrasse namens Military Pass Road um den Berg herum. Bei Grenada fahre ich also von I-5 und nehme den 99-97 Cut-Off, der direkt Richtung Mount Shasta f&#252;hrt und tolle Blicke bietet.</p>

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	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/162__580x_20070825-02.jpg" alt="20070825-02.jpg" title="20070825-02.jpg" />
</a>

<p>Bevor der 99-97 Cut-Off auf die US-97 trifft, fahre ich rechts ab und folge &#252;ber eine Dreckstrasse dem Wegweiser Richtung einer Kupfer-Grube. Das k&#246;nnte es tolle Fotom&#246;glichkeiten geben. Leider ist die Grube durch einen Zaun abgeschottet, deswegen fahre ich noch ein wenig in der Gegend herum, ob sich nicht vielleicht irgendwo ein per Strasse erreichbarer, erh&#246;hter Aussichtspunkt mit Blick auf den Mount Shasta finden l&#228;sst. Nach etwa 15 Minuten gebe ich das Vorhaben auf, schiesse noch schnell ein Foto und fahre zur&#252;ck zum 99-97 Cut-Off.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070825-04.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic164]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/164__580x_20070825-04.jpg" alt="20070825-04.jpg" title="20070825-04.jpg" />
</a>

<p>Die Fahrerei auf der Military Pass Road ist recht interessant, von angenehm zu fahren &#252;ber Waschbrettstrecke bis Sandpiste ist alles vorhanden.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070825-07.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic167]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/167__580x_20070825-07.jpg" alt="20070825-07.jpg" title="20070825-07.jpg" />
</a>

<p>Vor allem der Blick auf den Mount Shasta ist toll.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070825-06.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic166]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/166__580x_20070825-06.jpg" alt="20070825-06.jpg" title="20070825-06.jpg" />
</a>

<p>Scheinbar darf hier an einigen Ecken jeder Holz f&#252;r den Eigenbedarf f&#228;llen, sogar vom zugegeben nicht ganz so weit entfernten Oregon steht ein Truck mit Anh&#228;nger am Strassenrand und daneben s&#228;gt gerade der Herr des Hauses einen Baumstamm auseinander, w&#228;hrend die Damen des Hauses im Schatten sitzen und Diet Coke trinken. Nach etwas mehr als einer Stunde Spass auf der Military Pass Road biege ich auf die CA-89 ab, auch bekannt als Volcanic Legacy Scenic Byway. Von Vulkanen ist hier aber nichts mehr zu sehen und Landschaft entlang der Strasse nur m&#228;ssig interessant. Immerhin gibts scheinbar endlose Rolling Hills, die ab und zu mal von einer Kurve abgel&#246;st werden. Auch nicht schlecht! Die Fahrt wird von einer gr&#246;sseren Baustelle mit 20 Minuten Wartezeit unterbrochen. Schon lustig. In den letzten 18 Jahren USA-Urlaub habe ich noch nie einen Pilot-Car gesehen und kaum im Reisef&#252;hrer von Grundmann davon gelesen, habe ich es hier schon mit dem zweiten zu tun. Gegen 14.00 Uhr treffe ich endlich beim Nordeingang des Lassen Volcanic National Park ein. Der Lassen Peak Highway ist recht interessant und wird vor allem in der N&#228;he des Lassen Peaks wirklich sch&#246;n. Beim Trailhead zum Lassen Peak halte ich auf dem riesigen Parkplatz an, und bereite mich auf die Wanderung vor. Angesichts der Massen kann es sich nur um eine Touristenstrecke handeln, deswegen verzichte ich auf Rucksack und Wanderschuhe, montiere meine in San Francisco neu gekauften Trail Running Schuhe und packe nur ein paar Wasserflaschen ein. Laut meinem Wanderf&#252;hrer bin ich in vier Stunden wieder beim Auto. Bei lediglich 8 Kilometern hin und zur&#252;ck und einem H&#246;henunterschied von etwas mehr als 600 Metern bis zum 3&#8242;187 Meter hohen Gipfel kann das meiner Einsch&#228;tzung nach doch nicht mehr als drei Stunden dauern. Beim Informationsschild zu Beginn der Wanderung steht was von 5 Stunden, die spinnen doch! Ich sprinte also los und schon nach wenigen Schritten merke ich: Das wird schwer! Meine Oberschenkel brennen bei jedem Schritt, die sind wohl noch vom Mount Shasta gezeichnet. Schnell aber nicht ganz so schnell wie geplant geht es voran, das Ziehen in den Beinen wird zur Routine. Nach 65 Minuten bin ich schon auf dem Gipfel und geniesse den Ausblick. Nicht schlecht f&#252;r so wenig Anstrengung.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/lassen-volcanic-national-park-2007/20070825-13.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic173]" >
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<p>40 Minuten und ein paar Fotos sp&#228;ter bin ich schon wieder beim Auto und wundere mich, wie man f&#252;r die Wanderung ernsthaft vier bis f&#252;nf Stunden veranschlagen kann. Wie dem auch sei, noch ein Foto des Lassen Peak vom Helen Lake geschossen, und weiter geht die Fahrt.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/lassen-volcanic-national-park-2007/20070825-22.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic182]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/182__580x_20070825-22.jpg" alt="20070825-22.jpg" title="20070825-22.jpg" />
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<p>Kaum auf Gas getreten bin ich schon auf dem Parkplatz der Bumpass Hell. Obwohl weniger als 5 Kilometer hin und zur&#252;ck und nur 100 H&#246;henmeter zu bew&#228;ltigen w&#228;ren, verzichte ich wegen Zeitmangels auf die Bumpass Hell. Eigentlich schade, auf den Fotos sieht sie wirklich toll aus. Die Fahrt geht weiter und mit den Sulphur Works, die direkt an der Strasse liegen, komme ich dann doch noch zu meinen thermischen Bereich mit dem Duft von vor sich faulender Eier in der Luft.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/lassen-volcanic-national-park-2007/20070825-27.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic187]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/187__580x_20070825-27.jpg" alt="20070825-27.jpg" title="20070825-27.jpg" />
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<p>Anschliessend heisst es, m&#246;glichst schnell Meilen zu fressen, um bei Zeiten in Reno anzukommen. Die Fahrt Richtung Susanville ist recht interessant, vor allem als es beim Lake Almanor vorbei geht. Wie alle Seen in der Gegend ist auch hier der Wasserstand auf einem Rekordtief. Kein Wunder, dass &#252;berall Schilder mit &#8220;Save Lake Almanor&#8221; zu sehen sind. Extrem faszinierend finde ich die letzten Meilen vor Susanville. Die Strasse weisst pl&#246;tzlich ein starkes Gef&#228;lle auf und innert weniger Minuten befindet man sich statt in einem Nadelwald pl&#246;tzlich in einer Halbw&#252;ste. Dass der &#220;bergang so schnell gehen kann, ist kaum zu glauben.</p>
<p>Auf der US-395 geht es weiter Richtung Reno. Die Sonne geht gerade unter, deshalb bieten sich mir fantastische Farbenspiele. Ich bin gefesselt von der Landschaft und bin schneller als erwartet in Reno. Von der US-395 runter auf dem Weg zum Motel mache ich einen kurzen Abstecher zu den Booze Brothers. Wie man weiss, ist das das Gesch&#228;ft mit dem gr&#246;ssten Bier-Angebot in Nord-Nevada. Als ausgewiesener Experte greife ich nat&#252;rlich zum Anchor Steam Porter. Anschliessend checke ich ins Motel 6 Virginia Plumb ein, h&#252;pfe schnell unter die Dusche und m&#246;chte mich dann zu Fuss erst zu den Century Theaters 16 aufmachen um zu sehen, ob mich der eine oder andere Film interessiert, und mir vor dem Filmstart im Sushi Pier II den Bauch mit leckerem Sushi zu f&#252;llen. Dort wo ich das Kino und die Sushi Bar vermute, ist aber nichts dergleichen auszumachen. Ein Kino mit 16 S&#228;len kann doch nicht so schwer zu finden sein. Auf der anderen Strassenseite scheint die Park Lane Mall geschlossen zu sein, zumindest ist alles dunkel und Autos parken dort auch keine. Nach 15 Minuten Sucherei verliere ich die Geduld, setze mich in den Trailblazer und mache mich auf zu Sushi Pier I. Die Adresse weiss ich zwar nicht mehr, kann mich aber erinnern, es vor Wochen mal auf der Karte an der Ecke East Plumb Lane und US-395 lokalisiert zu haben. Das ist ja gerade mal etwas mehr als eine Meile entfernt. Beim Vorbeifahren ist aber kein Sushi Pier auszumachen, und nach einem unfreiwilligen Abstecher &#252;ber den Renoer Flughafen auch nicht bei der R&#252;ckfahrt. Das Lokal kann sich nur noch in der Strip Mall s&#252;dlich der East Plumb Lane verstecken. Also ein U-Turn gemacht, in die Strip Mall eingebogen und siehe da, auf der R&#252;ckseite finde ich tats&#228;chlich den Sushi Pier. Es ist kurz vor 21.00 Uhr und ich habe Hunger. Das Lokal ist wirklich klein. Ich sch&#228;tze, dass dort vielleicht 25 Personen Platz finden d&#252;rften. Ich setze mich an die Bar und bestelle All-You-Can-Eat-Sushi um $17.95.Auf die Frage, was ich denn genau wolle, sage ich dem Sushi Chef nur, dass er mir alles geben k&#246;nne ausser Sushi mit Ei und Krebsersatz. Kurze Zeit sp&#228;ter geht das Feuerwerk schon los, ein Teller nach dem anderen wird vor meine Nase gesetzt, ich komme mit dem Essen fast nicht mehr nach. Da das Lokal um 21.30 Uhr schon schliesst, erfolgt kurz davor die letzte Offensive und ich werde mit Tellern regelrecht zugestellt. Der Sushi Chef gibt sich M&#252;he, f&#252;r Abwechslung zu sorgen. Neben Sushi gibts auch Maki und verschiedene Sushi-Rolls. Die letzten Teller leere ich nur noch mit M&#252;he. Weil das Essen aber absolut grossartig schmeckt, lasse ich nur eine paar Reisk&#246;rner in meinem Sojasosse/Wasabi-Dip zur&#252;ck. Inklusive Eistee f&#228;llt die Rechnung mit $21.35 sehr bescheiden aus. M&#246;chte gar nicht wissen, f&#252;r welchen Gegenwert ich eben Sushi verputzt habe.</p>
<p>Auf jeden Fall fahre ich gl&#252;cklich zur&#252;ck ins Hotel und bin inzwischen so m&#252;de, dass ich gerade noch ein Achor Steam Porter trinke und zu m&#252;de f&#252;r einen Tagesbericht mich dann schlafen lege.</p>
<p>Gefahrene Meilen: 329.7</p>
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		<title>Tag 07 &#8211; Ausser Spesen nix gewesen</title>
		<link>http://www.jehle.com/2007/08/24/tag-07-ausser-spesen-nix-gewesen/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 18:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clear Creek Trail]]></category>
		<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[Mount Shasta]]></category>
		<category><![CDATA[Westen 2007]]></category>
		<category><![CDATA[Papa Murphy's Take 'N' Bake Pizza]]></category>

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		<description><![CDATA[
  
    

    
      &#160;
	  
        Route:
        &#160;Clear Creek Trailhead, Mount Shasta - Yreka, CA
      
      
  [...]]]></description>
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    <table>
      <tr>&nbsp;</tr>
	  <tr>
        <td><strong>Route:</strong></td>
        <td>&nbsp;Clear Creek Trailhead, Mount Shasta - Yreka, CA</td>
      </tr>
      <tr>
        <td valign="top"><strong>Link:</strong></td>
        <td>&nbsp;<a title="Zeige Route in Vollbildansicht" target="_blank" href="http://www.jehle.com/routes/w07t07.html">Route in der Vollbildansicht</a></td>
      </tr>
    </table>
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<p>Um 3.43 Uhr und noch bevor der Wecker loslegen sollte bin ich bereits wach. Abgesehen von meiner Hard Shell Jacke, die mich vor Regen und kalten Winden sch&#252;tzt, ziehe ich alles an, das ich in die Finger bekomme. Wirklich kalt ist es aber nicht, somit bin ich mit meiner langen Laufhose mehr als gut bedient und den Oberk&#246;rper w&#228;rmen drei Lagen Kleidung. Da ich mir abends zuvor schon alles zurechtgelegt und den Rucksack beinahe abmarschbreit vorbereitet habe, kann ich bereits um 4.10 Uhr den Gipfel in Angriff nehmen. Ich &#252;berleg mir noch, ob ich nicht noch ordentlich hydrieren soll, immerhin habe ich nur zwei Liter Wasser im Gep&#228;ck, letztlich bin ich aber zu faul, hinterher im Dunkeln noch frisches Wasser zu pumpen. Das Wandern mit der Stirnlampe ist schon ein seltsames Gef&#252;hl, denn abgesehen vom Weg vor den eigenen F&#252;ssen, bekommt man nichts von der Gegend mit. Streckenweise ist es schwer, dem Weg zu folgen. Ich bin froh, gestern die Route schon ein wenig erkundet zu haben, denn vor allem zu Beginn zweigen jede Menge Wege links und rechts ab, die entweder ins Nichts oder zu Aussichtspunkten f&#252;hren. Da h&#228;tte ich potentiell eine Menge Zeit und vor allem Kraft vergeuden k&#246;nnen.</p>
<p>Verl&#228;uft die Route zu Beginn noch einigermassen im Sinne eines Wanderweges mit nicht allzu extremen Steigungen, entwickelt sie sich langsam zu einer Bergsteigerroute. Nicht dass es sich um eine technische Route handelt, aber es wird ganz sch&#246;n anstrengend. Der Untergrund wird n&#228;mlich immer loser und das Weiterkommen &#228;hnelt immer mehr dem Erklettern eines Kiesh&#252;gels. Nach fast jedem Schritt rutscht man wieder die H&#228;lfte der Distanz nach unten. Wenn man dazu noch nicht einmal die Landschaft geniessen kann weil es einfach nur stockdunkel ist und man mit der Stirnlampe immer wieder nach dem Verlauf des Trampelpfades suchen muss, dann ist das schon sehr zerm&#252;rbend. Immerhin kann ich aufgrund der nicht vorhandenen Lichtverschmutzung links des falschen Gipfels (der wahre Gipfel des Mount Shasta ist zwar nur wenige Meter h&#246;her, verbirgt sich aber komplett dahinter) die Milchstrasse ausmachen. Auch kein schlechter Anblick! Nach etwa zwei Stunden Qual im Dunkeln setzt so langsam die Blue Hour ein und die Route ist auch ohne Stirnlampe auszumachen.</p>

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</a>

<p>Inzwischen ist es mir fast schon zu warm, und der Fleece Pulli wandert erstmal ab in den Rucksack. Was das Trinken anbelangt, halte ich mich ordentlich zur&#252;ck und rationiere das Wasser, sprich ich trinke weniger, als es mein Durst verlangt. Ich denke mir, dass mir ein halber Liter Wasser gerade noch gen&#252;gen d&#252;rfte, um von der Spitze zur&#252;ck zum Clear Creek Camp zu kommen. Solange dieser halbe Liter nicht erreicht ist, muss ich nicht umkehren. Rechts von mir geht im Osten inzwischen die Sonne auf. Da ich keine Sonnencreme dabei habe, werde ich bald hinsichtlich eines m&#246;glichen Sonnenbrandes aufpassen m&#252;ssen. Anhand des Horizonts kann man gut erkennen, wie steil es ist.</p>

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	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/130__580x_20070824-05.jpg" alt="20070824-05.jpg" title="20070824-05.jpg" />
</a>

<p>Etwas mehr als zwei Stunden nach Verlassen von Clear Creek Camp bietet sich mir folgendes Bild. Ganz rechts auf der Kuppe ist ein markanter Stein auszumachen, an dem mein Weg im Laufe des Aufstiegs vorbei f&#252;hrt.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070824-06.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic131]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/131__580x_20070824-06.jpg" alt="20070824-06.jpg" title="20070824-06.jpg" />
</a>

<p>Inzwischen habe ich schon ordentlich H&#246;henmeter gemacht deshalb bin ich guter Dinge, auch mit dem begrenzten Vorrat an Wasser die Spitze zu erreichen. Eine m&#246;gliche vorzeitige Umkehr kommt mir nicht realistisch vor. Ab einer H&#246;he von 3&#8242;500 m wird das Atmen jedoch immer schwerer. Man muss regelrecht jedes bisschen Sauerstoff aus der Luft saugen. Die Route ist inzwischen nur noch steil, der Untergrund gibt st&#228;ndig nach, jeder Schritt mit der darauf folgenden Rutschrei ist nur noch anstrengend. Ich muss alle 30 Sekunden kurz stehen bleiben, um nach Luft zu schnappen. Irgendwie macht es den Anschein, als ob dieser angepeilte Stein einfach nicht n&#228;her kommt.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070824-12.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic137]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/137__580x_20070824-12.jpg" alt="20070824-12.jpg" title="20070824-12.jpg" />
</a>

<p>Ganz langsam qu&#228;le ich mich den Berg hinauf, immer wieder den Blick nach unten und nach oben. Immer wenn ich pausieren muss achte ich darauf, mit dem R&#252;cken zur Sonne zu stehen, um ja keine Sonne abzubekommen. Mein Nacken wird dabei vom Rucksack gesch&#252;tzt. Endlich beim Stein angekommen pausiere ich erstmal l&#228;nger und muss im Zuge dessen bereits mit der zweiten Flasche Wasser beginnen. Ich habe inzwischen einen enormen Durst und w&#252;rde die Flasche am liebsten an Ort und Stelle austrinken. Stattdessen esse einen Apfel, um daraus ein wenig Fl&#252;ssigkeit zu gewinnen. Der Blick vom Stein ist auch nicht gerade sehr aufmunternd. Eine Route gibt es schon l&#228;nger nicht mehr sondern ich k&#228;mpfe mich einfach so gut es geht auf dem steinigen Untergrund vor. Die Steine sind inzwischen gr&#246;sser geworden und es wird nicht nur wegen der H&#246;henmeter immer anstrengender. Jeder Stein gibt nach, man kann sich nirgends festhalten. Selbst die gr&#246;sseren Steine geraten ins Rutschen, wenn man einen Fuss auf sie setzt. Nirgends kann man sich festhalten. Ich peile die zwei Rinnen zwischen den drei T&#252;rmen vor mir an. Inzwischen gehe ich schon auf allen vieren.</p>

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<p>Zwischenzeitlich muss ich jeweils nach nur wenigen Schritten kurz innehalten, um nach Luft zu schnappen. Die 4&#8242;000 m Meter sind inzwischen erreicht und nach einem Blick auf meinen Wasservorrat machen sich erste Gedanken bez&#252;glich einer Aufgabe breit. Ein Ende dieser Steigung ist einfach nicht in Sicht und bei dem derzeitigen Tempo w&#252;rde ich bestimmt mehr als eine Stunde ben&#246;tigen, um ganz nach oben zu kommen. Da w&#228;re ich aber noch nicht ganz auf dem Gipfel sondern erst noch ein paar Meter h&#246;her auf den echten Gipfel. Immerhin trifft da meine Route auf die Standardroute und ich w&#252;rde wahrscheinlich auf andere Kletterer treffen, die Sonnencreme und vielleicht noch &#252;briges Wasser haben. Nun bin ich mir nicht mehr ganz sicher, ob ich &#252;berhaupt richtig bin. Ich konsultiere meine Karte und anhand der sichtbaren B&#228;che Ash Creek und Cold Creek folgere ich, dass ich hier doch richtig bin und dass es sich beim n&#246;rdlich angrenzenden Schneefeld um den Wintum Gletscher handelt, auf dem ich alleine sicher nichts verloren habe.</p>

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<p>Ich trinke einen Schluck Wasser und stelle fest, dass nur noch 4 dl in der Flasche sind. Ich blicke nach oben, ich blicke nach unten, ich blicke auf mein GPS. Es dauert geschlagene 10 Minuten bis ich mich zur Entscheidung durchringen kann, den Aufstieg nach sechs Stunden abzubrechen, und ins Clear Creek Camp zur&#252;ckzukehren. Ich bin doch schon zum Greifen nah!</p>

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<p>Ich mache ein Foto meines GPS-Ger&#228;ts, um die erreichte H&#246;he zu dokumentieren, lasse dann die Vernunft siegen und mache mich schweren Herzens an den Abstieg.</p>

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<p>Zur&#252;ck beim Stein sehe ich, dass es noch ein langer Weg nach unten sein wird.</p>

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<p>Auch der Abstieg ist anstrengend, weil einfach alles nachgibt auf das man tritt. An einer Stelle stehe ich mit beiden F&#252;ssen auf einem Stein und rutsche f&#252;r einige Meter das Ger&#246;ll runter wie auf einem Surfbrett! Das war nicht beabsichtigt und eine relativ haarige Angelegenheit! Etwa 1 1/2 Stunden sp&#228;ter und fast dehydriert erreiche ich endlich wieder Clear Creek Camp. Inzwischen sehe ich auch ein zweites Zelt dort stehen und werde von einem Wanderer Ende 50 gleich neugierig nach dem Zustand der Route gefragt. Ich erwidere, dass ich fast verdurstet sei und erstmals Wasser pumpen und vor allem trinken m&#252;sse. Nach Pumpen des ersten halben Liters kann ich nicht l&#228;nger warten und st&#252;rze diesen sogleich hinunter. Wahrscheinlich das beste Wasser, das ich jemals getrunken habe! Nach Pumpen eines weiteren Liters habe ich Zeit und Energie f&#252;r die neugierigen Fragen bez&#252;glich der Route. Anhand der Karte beschreibe ich Verlauf und Zustand der Route und zeige, wo ich umkehren musste. Er meint, ich solle mich nicht &#228;rgern, denn letztes Jahr habe er einen getroffen, der bereits vier erfolglose Versuche hinter sich gehabt habe und gerade beim Versuch Nummer f&#252;nf war. Nach etwa 20 Minuten mache ich mich daran, meine Habseligkeiten zusammenzupacken, um mich f&#252;r den Abstieg zum Auto vorzubereiten. Sonnencreme hat der Mann leider auch keine dabei. Er warte auf seinen Sohn, der w&#252;rde dann schon welche mitbringen. Toll! Ganz am Schluss der Packerei habe ich nur noch meinen Trinkbecher in der Hand, der in der einzigen von aussen zug&#228;nglichen Tasche des Rucksacks keinen Platz mehr findet. Weil ich keine Lust habe, deswegen extra den Rucksack wieder zu&#246;ffnen, m&#246;chte ich den Becher eben in die aussen angeschnallte Box mit dem Paar Steigeisen stopfen. Die ist dazu da, dass die scharfen Steigeisen nichts besch&#228;digen k&#246;nnen. Als ich die Box &#246;ffne, trifft mich fast der Schlag! Da liegt doch ganz stinkfrech die Sonnencreme drinnen. Ich schimpfe wie ein Rohrspatz und kann mich gar nicht entscheiden, ob ich mich dar&#252;ber &#228;rgern soll, dass ich vergessen habe, wo die Sonnencreme ist, oder ob ich mich dar&#252;ber &#228;rgern soll, dass ich, wenn ich alles durchsuche, nicht wirklich alles durchsuche. Sei’s drum, ich g&#246;nne meinem Gesicht und vor allem der Nase ein wenig Sonnencreme und mache mich dann an den Abstieg. Auf die zwei verbleibenden Biere in Bach habe ich keine Lust mehr und &#252;berlasse sie dem wissensbegierigen anderen Wanderer.</p>
<p>Den Abstieg nehme ich gem&#252;tlich, der &#196;rger &#252;ber den nicht erfolgreichen Aufstieg ist inzwischen fast verschwunden und bei s&#228;mtlichen entgegenkommenden Wanderern ist eine 10-min&#252;tige Zwangspause angesagt, weil die ausf&#252;hrlichst &#252;ber die Route informiert werden m&#246;chten. Dabei erfahre ich, dass die beste Saison f&#252;r eine Besteigung Ende Mai, Anfang Juni sei. Da m&#252;sse man nur die Steigeisen montieren und kann dann technisch einfach bis zum Gipfel aufsteigen. Das einzige Problem w&#228;re das Wetter, denn das sei dann noch nicht so konstant wie Ende August / Anfang September. In meinem Kopf reift nat&#252;rlich sogleich eine Tour f&#252;r 2009, denn es gibt noch einige andere interessante Vulkane der Kaskaden-Kette auf meiner To-Do Liste und mit dem Mount Rainier habe ich schliesslich auch noch eine Rechnung offen.</p>
<p>Nach etwas mehr als einer Stunde treffe ich gegen 14.30 Uhr beim Auto ein. Dort inspiziere ich meine geschunden F&#252;sse, schmeisse den ganzen angeh&#228;uften M&#252;ll weg und bin erstmals einfach nur platt. Mit dem Auto brauche ich dann eine ganze Stunde bis ich wieder in Mount Shasta eintreffe. Dort beschliesse ich, zur&#252;ck nach Yreka zu fahren, um mir eine Dusche zu g&#246;nnen. Auf dem Weg zur&#252;ck halte ich noch an, um ein paar Fotos vom Mount Shasta zu schiessen.</p>

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<p>Es ist dr&#252;ckend heiss, dass Thermometer im Auto zeigt 37° an. Zur&#252;ck im Hotel steige ich unter die Dusche und faulenze ein wenig auf dem Bett herum. Dann beschliesse ich, zwei Ladungen W&#228;sche zu waschen. Zwischenzeitlich hole ich mir bei der Pizzeria um die Ecke eine riesige Pizza. Ein interessantes Konzept haben die da. Die Pizza wird bestellt, frisch zubereitet aber nicht in den Ofen geschoben, sondern in Klarsichtfolie gewickelt und dem Kunden so ausgeh&#228;ndigt. Dann kann er zu Hause die Pizza frisch zubereiten wann immer er m&#246;chte. Wer so wie ich mit einem belegten rohen Pizzateig nichts anfangen kann, muss $3 drauflegen.</p>
<p>Zur&#252;ck im Hotel bin ich nach dem Verspeisen der meisten Pizzast&#252;cke pl&#246;tzlich wirklich m&#252;de, die Wanderung heute war doch zu sehr kr&#228;ftezehrend und in der Nacht zuvor habe ich auch nicht gerade wie ein Engel geschlafen. Nachdem ich meine beiden Waschladungen ins Zimmer gebracht und die Koffer wieder mehr oder minder fertig gepackt habe, sehe ich noch ein wenig fern und schlafe dann ein. Die &#252;berf&#228;lligen Berichte m&#252;ssen halt einen weiteren Tag warten, ich habe ohnehin keinen Zugang ins Internet.</p>
<p>Gefahrene Meilen: 82.3</p>
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		<title>Tag 06 &#8211; Zu F&#252;ssen des Mount Shasta</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 17:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clear Creek Trail]]></category>
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		<category><![CDATA[Westen 2007]]></category>
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      &#160;
	  
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        <td><strong>Route:</strong></td>
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<p>Heute bin ich schon wieder um 7.00 Uhr wach. Gleich als erstes durchforste ich meine Sachen nach Wanderutensilien, die ich heute und morgen ben&#246;tigen werde. Was ich finde schmeisse ich einfach aufs Bett, wo sich mit der Zeit regelrecht ein Berg an Utensilien auft&#252;rmt. Als ich das Gef&#252;hl habe, alles beisammen zu haben, beginnt die Packerei. Inzwischen geht das schon recht schnell weil ich meinen riesigen Rucksack immer auf dieselbe Art und Weise packe. Trotzdem bin ich mit der ganzen Aktion bis 8.00 Uhr besch&#228;ftigt. Dann ist es Zeit, ein paar Kalorien zu tanken. Schnell r&#252;ber in den benachbarten Black Bear Diner, wo ich mir ein Denver Omelett mit Hash Browns (so etwas wie R&#246;sti) und Roggen-Toast bestelle. Nebenbei lese ich den aktuellen San Francisco Chronicle. F&#252;r den hatte ich lustigerweise in San Francisco selber nie Zeit. Obwohl heute das Abenteuer Mount Shasta losgeht, habe ich keinen Stress. Vor 12.00 Uhr m&#246;chte ich ohnehin nicht loslegen, sonst bin ich viel zu fr&#252;h im Basecamp. Urspr&#252;nglich habe ich den Plan gehabt, vom Norden &#252;ber die Hotlum-Bolum Route auf die Spitze zu steigen. Bereits vor Abflug in die USA war aber auf der Webseite der Mount Shasta Ranger Station zu lesen, dass die Route dieses Jahr sehr eisig sei und Einzelg&#228;nger dort nix verloren h&#228;tten. Man m&#252;sse dieses Jahr an einigen Stellen sogar Eisschrauben verwenden. Aus diesem Grund habe ich inzwischen schon auf die Standard-Route &#8220;Avalanche Gulch&#8221;, die den Berg vom S&#252;den her in Angriff nimmt, umgeschwenkt. Zuvor werde ich aber dennoch bei der Ranger Station vorbeischauen, um aktuelle Routeninformationen einzuholen.</p>
<p>Erst gilt es aber, noch die letzten Besorgungen zu machen. So brauche ich noch ein paar Abfalls&#228;cke und eine starke Schnur, falls man Essen, Abf&#228;lle, Kochutensilien, Sonnencreme usw. wegen der B&#228;ren aufh&#228;ngen muss, Reserve-Batterien f&#252;r mein GPS-Ger&#228;t und die Stirnlampe sowie sowas wie Druckstellenpflaster. Die relativ neuen Wanderschuhe machen mir n&#228;mlich in der Hinsicht noch Probleme. Nach erfolgreicher Besorgung im lokalen Walmart h&#252;pfe ich noch schnell in das Lebensmittelgesch&#228;ft nebenan. Dort besorge ich die &#252;blichen Esswaren: Powerbars, &#196;pfel, Mac &amp; Cheese, Bagels und ein wenig Bier. Ich w&#228;hle das Bier aber nicht nach Geschmack, sondern nach Verpackung aus. Die kleinen 208 ml Dosen von Coors Lite finde ich einfach passend. Noch schnell den Tank mit $20 Dollar aufgef&#252;llt, den R&#252;cksack mit den letzten Besorgungen angereichert und schon geht es los Richtung Mount Shasta Ranger Station. Einen Helm will ich mir auch noch mieten, soll ja schon regelrecht Steine regnen auf der Avalanche Gulch Route.</p>
<p>Bei der Ranger Station angekommen r&#228;t mir der Ranger aber zu einer mir unbekannten Route, der Clear Creek Route. Dort soll es nicht ganz so steil sein und weil die Route im Gegensatz zur Avalanche Gulch Route nicht wie in einem Trichter verlaufe, komme es wenn &#252;berhaupt h&#246;chstens von vorne zu Steinschlag und nicht von drei Seiten gleichzeitig. Am Computer zeigt mir der Ranger ein Foto mit dem Streckenverlauf, gibt mir Instruktionen in die Hand wie ich den Trailhead finden kann und nach dem Kauf einer Bewilligung um $15  geht es schon los. Den Helm spare ich mir (scheint auf der Route nicht notwendig zu sein), denn zum Schleppen habe ich schliesslich schon mehr als genug. Nach etwa einer Stunde und einigen Meilen Dreckstrasse erreiche ich endlich den Trailhead.</p>

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</a>

<p>Ich richte meine ganzen Sachen, schmiere mich gewissenhaft mit Sonnencreme ein und w&#228;hrend ich mir die Fersen zwecks Vermeidung von Blasen mit Sportstape zuklebe und anschliessend die Wanderschuhe montiere, stelle ich Sonnencreme im Kofferraum ab, um die H&#228;nde frei zu haben. Dabei denke ich mir noch, dass ich die auf keinen Fall vergessen darf. Nach insgesamt einer halben Stunde bin ich fertig und abmarschbereit. Es ist 14.11 Uhr und nach einem Foto des Trailheads geht es los Richtung Clear Creek Camp. Da d&#252;rfte nicht viel los sein, denn neben meinem Auto parken nur zwei weitere Autos am Trailhead. Eins davon tr&#228;gt zudem Regierungsnummerntafeln. Das d&#252;rfte ein Parkranger sein. Ich gehe es langsam an, denn ich habe genug Zeit und bis zum Camp sollen es nur drei Meilen (= 4.8 km) sein.</p>
<p>Nach etwa 45 Minuten kann ich den Mount Shasta endlich in seiner ganzen Pracht vor mir sehen und oberhalb der Baumgrenze auch schon das Clear Creek Camp ausmachen (nur weiss ich das zu dem Zeitpunkt noch nicht). Schon imposant, wie m&#228;chtig der Berg doch ist.</p>

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</a>

<p>Kurze Zeit sp&#228;ter kommen mir zwei Wandersleute entgegen. Nach einem kurzen Gespr&#228;ch stellt sich heraus, dass ihnen der Honda am Trailhead geh&#246;rt und derzeit ausser einem weiblichen Parkranger niemand am Clear Creek Camp ist. Das sind nat&#252;rlich gute Nachrichten. Etwa 20 Minuten sp&#228;ter kommt mir auch schon der weibliche Parkranger entgegen. Sie erkl&#228;rt mir, dass sie nur habe schauen wollen, ob noch Wasser am Clear Creek fliesst. Sie fragt mich, ob ich die zwei Typen mit dem Honda gesehen h&#228;tte, denn nach denen w&#228;re schon per Funk gesucht worden. Irgendwelche besorgten Verwandten h&#228;tten die Ranger Station angerufen, weil sie sich noch nicht zur&#252;ckgemeldet h&#228;tten. Bevor sie geht, warnt sie mich noch vor Hummeln, die es sich am Clear Creek Camp bequem gemacht h&#228;tten. Mein Weg f&#252;hrt mich nun weiter den Berg hinauf und kaum oberhalb der Baumgrenze, kann ich sowohl das Camp, den Verlauf des morgigen Aufstiegs als auch den Gipfel sehen. Sieht doch auf den ersten Blick gar nicht so wild aus.</p>

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</a>

<p>10 Minuten sp&#228;ter und nach etwas weniger als 2 Stunden Aufstieg bin ich im Camp und freue mich, dass ausser mir niemand da ist. Hummeln sehe ich auch keine, kaltes Wasser fliesst reichlich, perfekt! Als erstes stelle ich das Bier kalt, dann suche ich nach einem geeigneten Zeltplatz.</p>

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<p>Eigentlich m&#252;sste ich 100 Fuss (= 30.48m) vom Wasser entfernt zelten, aber alle geeigneten Zeltpl&#228;tze sind deutlich n&#228;her am Wasser. Bevor ich irgendwelche empfindlichen Pflanzen zerst&#246;re, baue ich mein Zelt lieber auf dem am weitesten vom Wasser entfernten, bereits vorbereiteten Platz auf. Der ist zwar keine 10 Meter vom Wasser entfernt, das ist mir aber letztlich egal. Anschliessend pumpe ich mir frisches Wasser (in Nordamerika muss das Wasser gefiltert oder mindestens 5 Minuten gekocht werden, sonst f&#228;ngt man sich einen D&#252;ndarm-Parasiten ein und verbringt den Rest der Reise mit Bauchschmerzen und Durchfall auf der Toilette)  und erkunde ein wenig die Gegend um mein Zelt herum.</p>

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<p>Dann beschliesse ich, den morgigen Weg ein wenig zu erkunden. Immerhin soll es um 4.00 Uhr im Dunkeln losgehen und ich will mich ja nicht schon ganz am Anfang verlaufen. W&#228;hrend ich also an H&#246;he gewinne meine ich, Stimmen zu h&#246;ren. Als ich mich umdrehe ist aber niemand zu sehen. Kurz bevor ich &#252;ber die erste Kuppe komme und dabei mein Zelt und vor allem meine Wertgegenst&#228;nde aus dem Auge verliere, sehe ich dann auf der anderen Talseite doch jemanden in einem roten Pullover, etwa 10 Minuten entfernt. Toll, das hat mir gerade noch gefehlt. Da freut man sich, dass man alleine ist, und dann muss doch noch jemand auftauchen. Ich marschiere schnell noch ein paar Minuten nach oben, pr&#228;ge mir den Verlauf der Route ein und steige dann schnell wieder hinunter in Richtung meines Zeltes. Der Typ im roten Pulli hat sich inzwischen noch keinen Meter bewegt und redet jetzt mit einem anderen Typen im weissen Pulli. Ich beschliesse, dass es jetzt Zeit f&#252;rs Abendessen ist. Auf dem Men&#252; steht heute Mac &amp; Cheese, das Schnitzel &amp; Pommes der amerikanischen Kinder. W&#228;hrend ich warte bis das Wasser kocht, trinke ich ein inzwischen sch&#246;n kaltes Coors Light, das wider Erwarten gar nicht mal so schlecht schmeckt, studiere die Karte und geniesse die abendliche Sonne verbunden mit dem tollen Blick auf den Mount Shasta.</p>

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<p>Auf die Karte h&#228;tte ich ruhig mal fr&#252;her einen Blick werfen k&#246;nnen, denn ich stelle fest, dass das Clear Creek Camp nur etwa auf 2530m liegt. Das ist eine Menge Holz bis zum Gipfel auf 4322m. Bei der Avalanche Gulch Route h&#228;tte ich auf etwa 3180m &#252;bernachtet. Jetzt wird mir auch klar, warum ich diese Route bei meiner Planung nie in Erw&#228;gung gezogen habe. Dann schiesst mir ein Schaudern durch die Knochen: F&#252;r fast 1700 H&#246;henmeter habe ich viel zu wenig Wasser dabei. Wasser gibt es hier zwar im &#220;berfluss, aber ich habe nur zwei Flaschen im Rucksack, die ich mit Wasser f&#252;llen kann. Ich &#252;berlege, noch einmal zum Auto abzusteigen um dort ein paar der reichlich vorhandenen Wasserflaschen zu holen. Der Aufwand von zwei bis drei Stunden ist mir dann aber doch zu viel, ich werde es morgen einfach so probieren. So schlimm kann das ja nicht sein.</p>
<p>Nach der ersten Portion Mac &amp; Cheese koche ich noch einmal Wasser auf. W&#228;hrend ich die Aussicht geniesse zischt es pl&#246;tzlich und mein Kocher brennt nicht mehr. Auch der Piezo-Anz&#252;nder funktioniert nicht mehr. Keine Ahnung, was da passiert ist. Ich versuche den Brenner zu trocknen und nach etwa 10 Minuten Warterei wirft der Piezo-Anz&#252;nder wieder Funken und der Kocher kann wieder in Betrieb gesetzt werden. Wenige Minuten sp&#228;ter zischt es schon wieder, nur dieses mal sehe ich auch warum: Weil der Topf nach der ersten Portion Mac &amp; Cheese nicht mehr sauber ist, l&#228;uft das Wasser &#252;ber, sobald es kocht. Das ist mir in all den Jahren noch nie passiert, und jetzt schon zum zweiten Mal. Wieder heisst es Kocher trocknen und warten. Zwischenzeitlich springe ich immer wieder wie ein Erdm&#228;nnchen auf den gr&#246;ssten Stein in der n&#228;heren Umgebung um zu sehen, was weisser und roter Pulli so treiben. Die sitzen schon seit l&#228;ngerem auf einem Felsbrocken auf der anderen Talseite und machen keine Anstalten, hier r&#252;ber zu kommen. Als ich kocherm&#228;ssig wieder zur&#252;ck im Gesch&#228;ft bin, werfe ich einen genauen Blick auf den Kochvorgang und schaffe es endlich, mir auch die zweite Portion Mac &amp; Cheese genussfertig zuzubereiten. Nach dem Abendessen wird die &#8220;K&#252;che&#8221; samt Kochutensilien aufger&#228;umt und gewaschen, und alles f&#252;r den morgigen Aufstieg vorbereitet. Dabei bemerke ich, dass ich die Sonnencreme im Auto gelassen haben muss! Auch nach dem kompletten Leeren des Rucksackes keine Spur der Sonnencreme. Wieder spiele ich mit dem Gedanken, zum Auto abzusteigen, verwerfe diesen aber gleich wieder. Ich kann ja morgen auf dem Gipfel nach Sonnencreme fragen. Bis dahin werde ich beim Aufstieg ohnehin nicht viel Sonne abbekommen. Ich packe also meinen Rucksack, lege mir die Kleidung f&#252;r den Aufstieg zurecht und teste, ob der Wecker des neugekauften Tracfones funktioniert. Test bestanden, Alarm auf 4.00 Uhr gesetzt und ab ins Bett. Es ist zwar erst kurz nach 19.00 Uhr, aber Schlaf kann man nicht genug bekommen. Roter und weisser Pulli sind inzwischen auch verschwunden, die werden wohl heute nicht mehr auftauchen.</p>
<p>Gefahrene Meilen: 70.8</p>
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		<title>Tag 05 &#8211; Der Husarenritt</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 20:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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      &#160;
	  
        Route:
        &#160;San Francisco, CA - Redwoods National and State Parks - Yreka, CA
      
    [...]]]></description>
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    <table>
      <tr>&nbsp;</tr>
	  <tr>
        <td><strong>Route:</strong></td>
        <td>&nbsp;San Francisco, CA - Redwoods National and State Parks - Yreka, CA</td>
      </tr>
      <tr>
        <td valign="top"><strong>Link:</strong></td>
        <td>&nbsp;<a title="Zeige Route in Vollbildansicht" target="_blank" href="http://www.jehle.com/routes/w07t05.html">Route in der Vollbildansicht</a></td>
      </tr>
    </table>
  </div>

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<p>Heute liegt ein langer Tag vor mir. Wenn ich dem Routenplaner Glauben schenken kann, muss ich heute mit 11:30h reiner Fahrzeit rechnen. Deshalb habe ich mir gestern auch den Wecker auf 5.30 Uhr gestellt, um heute gegen 6.00 Uhr losfahren zu k&#246;nnen. 6.00 Uhr wird es zwar nicht ganz, aber immerhin komme ich um 6.10 Uhr vom Hotel weg. Der erste Stopp erfolgt gleich direkt hinter der Golden Gate Bridge. Die Blue Hour ist wohl die beste Zeit, ein Bild der Br&#252;cke zu schiessen. Ausser mir weiss das aber scheinbar niemand, denn ich bin vollkommen allein. W&#228;hrend fast einer halben Stunde schiesse ich unz&#228;hlige Fotos und als die Sonne aufgeht, taucht endlich auch ein weitere Fotograf auf.</p>

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	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/82__580x_20070822-01.jpg" alt="20070822-01.jpg" title="20070822-01.jpg" />
</a>

<p>Ich k&#246;nnte noch ewig dort stehen bleiben, um die Br&#252;cke in all ihren Farbnuancen zu fotografieren, aber ich habe ja noch einiges vor. Rein ins Auto und los geht die Fahrt, nur sollte ich langsam mal tanken gehen. Da das Benzin  n&#246;rdlich der Br&#252;cke deutlich billiger ist, schlage ich nat&#252;rlich erst hier zu. Mit vollen Tank geht es dann auf der US-101 nach Norden. Auf der Gegenspur herrscht bereits um die Uhrzeit ein endloser Stau Richtung San Francisco. Unbeindruckt d&#252;se ich Richtung Norden. Bis wenige Meilen vor Phillipsville ist die Streck zwar streckenweise interessant, aber nichts, das mir lange in Erinnerung bleiben wird. Vor Phillipsville fahre ich aber von der US-101 ab auf die mehr oder minder parallel verlaufende &#8220;Avenue of the Giants&#8221;, die mich im Humboldt Redwoods State Park von einer Redwood Baumgruppe zur anderen bringt. Schon beindruckend muss ich sagen. Meine Nase ber&#252;hrt w&#228;hrend der Fahrt fast die Frontscheibe, damit ich ja genug von den B&#228;umen mitbekomme. Nach etwa einer halben Stunde Staunen geht es wieder auf die US-101. Der Abstecher hat sich auf jeden Fall gelohnt. Jetzt knapp vor Eureka bekomme ich aber langsam Hunger, immerhin ist es schon 12.30 Uhr. Kurz bevor ich Eureka verlasse, fahre ich &#252;ber die Br&#252;cke nach Samoa zum Samoa Cookhouse. Dabei handelt es sich um eine Art ehemalige Mensa aus dem vorletzten und letzten Jahrhundert f&#252;r Holzf&#228;ller aus der Gegend, die aber seit vielen Jahrzehnten auch der &#214;ffentlichkeit zug&#228;nglich ist. Es gibt keine Speisekarte sondern gegessen wird, was gerade gekocht wird. Man setzt sich einfach an einen der grossen Tische mit rot-weiss karrierter Tischdecke und schon steht die Kellnerin auf der Matte. Wie es sich f&#252;r einen Holzf&#228;ller geh&#246;rt, werden auch keine mickrigen Portionen aufgetischt, sondern man kann von allem so viel essen wie man m&#246;chte. Ich bekomme erst eine Kartoffelsuppe, gefolgt von einem Salat und anschliessend Short Ribs mit Bohnen, Erbsen und Pasta, und zum Dessert ein St&#252;ck Kuchen mit Café. Bei $10.95 f&#252;r den ganzen Spass kann man wirklich nicht meckern. Das Essen schmeckt gut, nur die Pasta ist &#252;berkocht und meilenweit von &#8220;al dente&#8221;. Unterm Strich sicher eine Empfehlung wert, auch wenn man es eilig hat und eigentlich nur zu Fastfood greifen m&#246;chte. Ich verbinge nur eine halbe Stunde dort, obwohl ich alle G&#228;nge mitmache und von den Short Ribs noch Nachschlag bestelle.</p>
<p>Mit vollem Bauch geht die Fahrt weiter zu den Redwoods National and State Parks, ein buntes Gemisch aus verschiedenen Parks, die sich allesamt die Redwoods im Mittelpunkt haben. Vorher wird in Eureka aber noch einmal der Tank meines Trailblazers gef&#252;llt. Meine Fahrt f&#252;hrt mich erst zum Visitor Center, wo ich mir eine Karte des Parks abhole. Mit einem kleinen Umweg &#252;ber den Newton B. Drury Scenic Parkway, auf dem ich mir f&#252;r die R&#252;ckfahrt schon mal die interessanten B&#228;ume merke, fahre ich vom Visitor Center direkt zum Mouth of the Klamath River Overlook. Was sich mir da bietet ist zwar recht nett, aber nicht so beindruckend wie die Bilder, die ich vorab schon schon im Internet bestaunt habe. Dennoch Foto schiessen, und weiter gehts zur&#252;ck &#252;ber den Newton B. Drury Scenic Parkway zum Fern Canyon.</p>

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</a>

<p>Dieses mal halte ich aber ein paar mal an, um das eine oder andere B&#228;umchen auf die Speicherkarte der Digitalkamera zu bannen.</p>

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</a>

<p>Die Strasse zum Fern Canyon f&#252;hrt &#252;ber eine Dreckstrasse, erst durch den Wald hinunter zum Strand, dann diesem entlang und abschliessend durchquert man noch drei B&#228;che. F&#252;r selbige braucht man zwar kein Auto mit Schnorchel, aber ich kann mir vorstellen, dass die nach Regenf&#228;llen ordentlich Wasser f&#252;hren. Teilweise ist die Strecke recht ruppig, aber das hindert scheinbar nicht viele daran, mit ihrem normalen PKW hinunter zu fahren. Der relativ grosse Parkplatz ist fast komplett voll. Sogar ein Miet-RV steht unten am Parkplatz, der Fahrer muss echt nicht ganz gebacken sein.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/redwood-national-and-state-parks-2007/20070822-17.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic156]" >
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</a>

<p>Ich frage mich, ob der Fern Canyon die Fahrt wert ist. Ich bin da sehr skeptisch, denn die Bilder die ich bisher gesehen habe, sind nicht wirklich &#252;berragend. &#220;berall wird er aber in h&#246;chsten T&#246;nen gelobt und einer der Teilnehmer der Anchor Steam Brauerei-Tour vor zwei Tagen hat sogar am Bau des Trails mitgearbeitet. Am Strand angekommen muss ich zudem $6 f&#252;r den Eintritt zum Park berappen, ich bin gespannt. Kaum aus dem Auto ausgestiegen und die ersten paar Schritte getan, orte ich schon das erste Highlight: Hier laufen doch tats&#228;chlich stattliche Hirsche am Strand herum. Einer erschreckt gerade ein paar Touristen die glauben, dass die Schilder &#8220;Nicht zu Fuss den Hirschen n&#228;hern&#8221; nicht f&#252;r sie gelten, indem er ein St&#252;ck mit vollem Karacho auf sie zul&#228;uft und dann stehen bleibt. Ich finde das auf jeden Fall relativ lustig. W&#228;hrendessen fotografiere ich den zweiten Hirsch, der sich das Treiben von der Distanz ansieht.</p>

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<p>Ein paar Schritte weiter befinde ich mich schon im Fern Canyon. Was ich sehe ist zwar relativ nett, aber nicht wirklich toll. Halt ein Haufen Farn das links und recht an der Wand h&#228;ngt. Da ich aber schon mal da bin schiesse ich ein paar Fotos und fahre dann entlang des Strandes und durch den Wald zur&#252;ck zur befestigten Strasse.</p>

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<p>Dort fahre ich ein kurzes St&#252;ck Richtung Eureka, biege dann aber relativ bald auf die Bald Hills Road Richtung Osten. Die ist zu Beginn geteert, mutiert dann aber im weiteren Verlauf zu einer Dreckstrasse. Lediglich der Abschnitt &#252;ber die Bald Hills ist sehenswert, der aber so wirklich. Runderhum kann man H&#252;gel ausmachen, die dicht von B&#228;umen bewachsen sind, nur die Bald Hills sind kahl und vornehmlich mit gelbem Gras bewachsen. Gef&#228;llt mir sehr gut.</p>

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<p>Es geht unspektakul&#228;r runtert zum Bigfoot Scenic Highway. Unspektakul&#228;r deshalb, weil nach den Bald Hills links und rechts B&#228;ume die Strasse s&#228;umen und man ausser der Strasse nichts sehen kann. Der Bigfoot Scenic Highway gibt schon mehr f&#252;rs Auge her, und als ich dann vor Somes Bar auf die Salmon River Road abbiege bin ich restlos begeistert. Die Farben, einfach grossartig! Dieses gelbe Gras, braune Felsen, rote Erde, gr&#252;ne B&#228;ume und der wilde Salmon River als st&#228;ndiger Begleiter, einfach grossartig! Ich kann mich gar nicht sattsehen. Schade nur, dass die Sonne schon tief steht und nicht  mehr bis ins Tal hinunter scheint. Deswegen gelingen auch keine Fotos, die das geschriebene wiederspiegeln k&#246;nnen. Als ich dann bei Forks of Salmon auf die Sawyers Bar Road abbiege trifft mich vor Begeisterung glatt der Schlag: Die Strasse ist nun einspuring, schl&#228;ngelt sich kurvenreich ohne irgendwelche Leitplanken hoch oberhalb des Flusses entlang. Das in Kombination mit dem Farbenspiel macht einfach Spass und Laune zum  Fahren, obwohl ich schon so lange unterwegs bin. Wirklich grossartig! Als ich mich langsam Etna n&#228;here habe ich erst das Gef&#252;hl, dass die Landschaft nun nachl&#228;sst, doch dann windet sich die Strasse steil nach oben und f&#252;hrt &#252;ber einen Pass von dem ich noch im letzten Licht den Mond &#252;ber den Trinity Alps bewundern kann. Fantastisch, in die Gegend werde ich sicher noch einmal kommen!</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/redwood-national-and-state-parks-2007/20070822-20.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic159]" >
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<p>Im Dunkeln  fahre ich die letzten Meilen noch nach Yreka, wo ich gegen 21.15 Uhr eintreffe und gleich im Motel 6 einchecke. Nachdem ich mehr als 15 Stunden unterwegs gewesen bin habe ich keine Lust mehr, irgendwo etwas essen zu gehen. Zudem bin ich noch immer satt vom Somoa Cookhouse. Ich verschiebe den Besuch im benchbarten Black Bear Diner auf das Fr&#252;hst&#252;ck und schlafe schnell tief und fest.</p>
<p>Gefahrene Meilen: 524.9</p>
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		<title>Tag 04 &#8211; Ein Ausflug in die Marine Headlands</title>
		<link>http://www.jehle.com/2007/08/21/tag-04-ein-ausflug-in-die-marine-headlands/</link>
		<comments>http://www.jehle.com/2007/08/21/tag-04-ein-ausflug-in-die-marine-headlands/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 21:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[Point Reyes National Seashore]]></category>
		<category><![CDATA[San Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[Tomales Point]]></category>
		<category><![CDATA[Tomales Point Trail]]></category>
		<category><![CDATA[Westen 2007]]></category>
		<category><![CDATA[Golden Gate Bridge]]></category>
		<category><![CDATA[Marina Deli]]></category>
		<category><![CDATA[San Francisco Giants]]></category>
		<category><![CDATA[Sports Basement]]></category>
		<category><![CDATA[Stinson Beach]]></category>
		<category><![CDATA[The Grove]]></category>
		<category><![CDATA[Wapitihirsche]]></category>

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		<description><![CDATA[
  
    

    
      &#160;
	  
        Route:
        &#160;Ausflug zur Point Reyes National Seashore
      
      
    [...]]]></description>
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    <table>
      <tr>&nbsp;</tr>
	  <tr>
        <td><strong>Route:</strong></td>
        <td>&nbsp;Ausflug zur Point Reyes National Seashore</td>
      </tr>
      <tr>
        <td valign="top"><strong>Link:</strong></td>
        <td>&nbsp;<a title="Zeige Route in Vollbildansicht" target="_blank" href="http://www.jehle.com/routes/w07t04.html">Route in der Vollbildansicht</a></td>
      </tr>
    </table>
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<p>Gegen 8.00 Uhr bin ich schon wieder wach und beginne gleich damit, an meinem Reisebericht zu schreiben, die Fotos von gestern zu sortieren und diese f&#252;r das Blog in die passende Gr&#246;sse zu bringen. Nach getaner Arbeit und und einer franz&#246;sischen Dusche mach ich mich bereits im L&#228;ufermontur mit dem Laptop auf dem Buckel auf zu The Grove. Immerhin habe ich gestern f&#252;r 24 Stunden WLAN gezahlt und die will ich noch ein wenig ausn&#252;tzen. Ich bestelle einen Caffè Latte und hantiere erst auf der Webseite von Tracfone herum, um mein gestern erworbenes Handy zu aktivieren. Minuten m&#246;chte ich auch online kaufen, denn dazu kenne ich einen Promo Code der mir die doppelten Minuten gibt. Leider verweigert mir der Online Shop den Kauf, weil ich keine Adresse in den USA habe, die mit meiner Kreditkarte &#252;bereinstimmt. Da man gem&#228;ss Webseite auch beim normalen Aktivieren einer z.B. in Walgreens gekauften Minutenkarte  Promo Codes eingeben k&#246;nnen soll, st&#246;rt mich das, abgesehen von der verplemperten Zeit, nicht besonders. Weiter geht es mit Fotos hochladen, den aktuellen Bericht noch einmal &#252;berarbeiten und als ich noch die gefahrenen Meilen einf&#252;gen will sind die 24 Stunden um, und ich habe keinen Zugang zum Internet mehr. Macht nichts, ich sollte ohnehin schon l&#228;ngst unterwegs sein. Weiter geht es zu einer nahen AAA-Filiale, die ich am Vorabend  zuf&#228;llig entdeckt habe, wo ich mich nach Vorweisen meiner &#214;AMTC-Karte kostenlos mit Kartenmaterial eindecken kann. Auf dem Weg zum Hotel kaufe ich im Walgreens um die Ecke noch schnell eine 60-Minuten Karte und als ich zur&#252;ck im Hotel die Minuten zu meinem Tracfone hinzuf&#252;ge, bekomme ich nie die M&#246;glichkeit, den Promo Code einzugeben. Mist! Laptop im Zimmer aufs Bett geschmissen, Sonnenbrille montiert und auf Richtung Point Reyes National Seashore! Das Wetter ist herrlich, keine Wolke am Himmel auszumachen und obwohl die Golden Gate Br&#252;cke gerade mal zwei Meilen vom Hotel entfernt ist, liegt sie komplett im Nebel. Kaum bin ich runter von der Br&#252;cke herrscht wieder eitel Sonnenschein. Nur die Br&#252;cke selber liegt im Nebel, sonst nichts. Verr&#252;ckt! Ist wohl nichts mit den Golden Gate Bridge Fotos aus der N&#228;he.</p>
<p>Die Route f&#252;hrt mich auf der CA-1 vorbei beim ebenfalls komplett eingenebelten Stinson Beach bis zum Trailhead des Tomales Point Trails, wo ich bis zum Tomales Point und zur&#252;ck joggen m&#246;chte. Der Wanderweg ist ca. 16 km lang (hin- und zur&#252;ck), sch&#246;n coupiert, verl&#228;uft &#252;ber grasige H&#252;gel mit tollem Aussichten  links und rechts aufs Meer und endet am Schluss an wundersch&#246;nen Klippen. Da er zudem in einem Elch-Reservat liegt, kann man immer mit Elchsichtungen rechnen. Am Trailhead steht noch eine alte Ranch aus dem Jahr 1858, die will ich mir aber erst am R&#252;ckweg anschauen. Ich laufe also los, geniesse die Aussichten und sehe in der Ferne eine Elchherde. Schnell ein Foto schiessen, man kann ja nie wissen, ob das nicht die erste und zugleich letzte Sichtung ist, und weiter geht es Richtung Tomales Point. Nach einer halben Stunde biege ich um eine Ecke und sehe eine zweite Herde, die es sich direkt neben dem Weg gem&#252;tlich gemacht hat. Da ich keine Lust auf einen Elchtest habe, drossle ich mein Tempo, spaziere langsam auf die Herde zu und schiesse ein Foto nach dem andern. Toll!</p>

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</a>

<p>Nachdem ich an der Elchherde vorbei bin, nehme ich wieder Tempo auf. An manchen Stellen wird der Weg sandig, aber unterm Strich komme ich gut voran und bin 25 Minuten sp&#228;ter am Tomales Point.</p>

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	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/58__580x_20070821-14.jpg" alt="20070821-14.jpg" title="20070821-14.jpg" />
</a>

<p>Einfach herrlich! Ich schiesse Fotos aus allen m&#246;glichen Perspektiven und klettere dann hinuter zu den V&#246;geln, die es sich auf einem Felsen vor der K&#252;ste gem&#252;tlich gemacht haben. Dort bleibe ich gut 20 Minuten sitzen, geniesse wie Pelikanschw&#228;rme mir &#252;ber den Kopf fliegen und beobachte das muntere Treiben der Seev&#246;gel.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/point-reyes-national-seashore-2007/20070821-17.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic61]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/61__580x_20070821-17.jpg" alt="20070821-17.jpg" title="20070821-17.jpg" />
</a>


<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/point-reyes-national-seashore-2007/20070821-18.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic62]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/62__580x_20070821-18.jpg" alt="20070821-18.jpg" title="20070821-18.jpg" />
</a>

<p>Anschliessend mache ich mich wieder zur&#252;ck zum Auto. Bei der Elchherde wieder das obligate Schrittempo und die ebenso obligaten weiteren Fotos. Auf dem R&#252;ckweg zieht nun Nebel &#252;ber die Halbinsel, sieht toll aus.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/point-reyes-national-seashore-2007/20070821-20.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic64]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/64__580x_20070821-20.jpg" alt="20070821-20.jpg" title="20070821-20.jpg" />
</a>

<p>Etwa einen halben Kilometer vor dem Ende des Weges beende ich meinen Lauf und spaziere zur Ranch, um auch dort ein paar Fotos zu schiessen. Sie ist noch sehr gut erhalten und passt super in die Landschaft. Ich glaube, das Haus wird sogar noch immer bewohnt.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/point-reyes-national-seashore-2007/20070821-23.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic67]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/67__580x_20070821-23.jpg" alt="20070821-23.jpg" title="20070821-23.jpg" />
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<p>Eigentlich wollte ich nach dem Lauf zum Tomales Point noch auf den Mount Tamalpais, doch dazu habe ich nun keine Lust mehr und die Zeit ist schon zu weit fortgeschritten. Ich fahre auf der selben Strecke wieder nach Hause und als ich durch Stinson Beach fahre, ist jetzt sch&#246;nstes Wetter. Die Fahrt gestaltet sich wie schon bei der Hinfahrt als &#228;usserst kurzweilig, denn die CA-1 ist eine kurvige K&#252;stenstrasse, auf der 55 Meilen die Stunde gefahren werden d&#252;rfen.</p>

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<p>Als ich dann feststelle, dass auch die Golden Gate Bridge sch&#246;n in der Sonne liegt und von Nebel weit und breit nichts zu sehen ist n&#252;tze ich nat&#252;rlich die Gelegenheit und schiesse noch das eine oder andere Foto.</p>

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<p>Endlich wieder in San Franciso habe ich einen B&#228;renhunger. Kein Wunder, ich habe ja zuletzt am Vorabend etwas gegessen. Schnell ins Marina Deli wo die Sandwiches frisch gemacht werden. Alles wird frisch geschnitten, nichts ist bereits vorbereitet. Mit zwei Sandwiches, einem &#8220;Italian&#8221; und einem &#8220;Hoagie #2&#8243;, gehts dann zur&#252;ck ins Hotel. Dort futtere ich gen&#252;sslich erst das Italian und obwohl ich danach schon mehr als satt bin (die Dinger sind riesig und sehr grossz&#252;gig gef&#252;llt), verdr&#252;cke ich auch noch das Hoagie #2. Solche tollen Sandwich habe ich schon lange nicht mehr gegessen.</p>
<p>Nach einem Intermezzo in der Dusche w&#228;re es eigentlich h&#246;chste Zeit, um zum AT&amp;T Park zu fahren um mir das Spiel der Giants gegen die Cubs anzuschauen. Ich ziehe es aber vor, erst noch ins Sports Basement ganz in er N&#228;he zu fahren. Ich brauche unbedingt noch einen Fleece-Pulli f&#252;r den Mount Shasta und ein zweites Paar Laufschuhe k&#246;nnen auch nicht schaden. Im Sports Basement werde ich schnell f&#252;ndig und schlage wieder g&#252;nstig zu. Die Trabucco von ASICS kosten mich schlappe $78.12 und der Fleece Pulli von The North Face g&#252;nstige $41.23. Echte Schn&#228;ppchen wie ich finde. Schnell die Sachen ins Hotelzimmer geschmissen und dann auf mit dem 45er zum Stadion. Als ich eintreffe sind wir schon im 7. Inning. Was ist bloss mit den Baseball Spielen passiert, die drei bis vier Stunden dauern? Wie kann man nach 1 1/2 Stunden schon im 7. Inning sein? Ich habe das irgendwie anders in Erinnerung. Wie dem auch sei, viel verpasst habe ich ja nicht. Die Giants f&#252;hren mit 1:0 bereits seit dem ersten Inning. Aber ich komme doch noch auf meine Kosten, denn im 9. und letzten Inning erzielen die Cubs gleich 6 Runs, da n&#252;tzt auch das zweimalige Auswechseln der Pitchers nichts mehr. Die Cubs treffen einfach jeden Ball von jedem Pitcher. Nach 2 Stunden und 20 Minuten ist das Spiel zu Ende.</p>

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<p>Nach dem Spiel h&#252;pfe ich noch schnell in ein Buchgesch&#228;ft beim Stadion und bin &#252;ber deren Auswahl an Wanderb&#252;chern entt&#228;uscht. Mit einer Wanderkarte vom Grand Canyon kann ich doch noch etwas brauchbares finden. Mit dem 45er soll es wieder zur&#252;ck zum Hotel. Der Busfahrer ist mir aber nicht ganz geheuer. Der schreit st&#228;ndig ins Mikrophon, um die Haltestellen anzuk&#252;ndigen, man versteht aber kein Wort. Sogar wenn man weiss, wie die Haltestelle heisst die er da ausruft. Auf mich macht der Typ den Eindruck, als ob er stockbetrunken w&#228;re. Ich habe aber keine List, auszusteigen und auf den n&#228;chsten Bus zu warten. Zur&#252;ck beim Hotel packe ich meine Koffer, denn morgen soll es schon fr&#252;h losgehen. Ein langer Fahrtag liegt vor mir.</p>
<p>Gefahrene Meilen: 109.4</p>
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