<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Worldclass Demountaining &#187; Clear Creek Trail</title>
	<atom:link href="http://www.jehle.com/category/wanderwege/clear-creek-trail/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.jehle.com</link>
	<description>... oder sowas in der Art.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 11 Jun 2009 17:46:10 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Tag 07 &#8211; Ausser Spesen nix gewesen</title>
		<link>http://www.jehle.com/2007/08/24/tag-07-ausser-spesen-nix-gewesen/</link>
		<comments>http://www.jehle.com/2007/08/24/tag-07-ausser-spesen-nix-gewesen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 18:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clear Creek Trail]]></category>
		<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[Mount Shasta]]></category>
		<category><![CDATA[Westen 2007]]></category>
		<category><![CDATA[Papa Murphy's Take 'N' Bake Pizza]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jehle.com/2007/08/24/tag-7-die-niederlage/</guid>
		<description><![CDATA[
  
    

    
      &#160;
	  
        Route:
        &#160;Clear Creek Trailhead, Mount Shasta - Yreka, CA
      
      
  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pageview">
  <div class="pageviewhead">
    <img alt="View code" src="http://www.jehle.com/wp-content/plugins/pageview/car.gif" width="40" height="37" align="left" style="padding-left: 8px; padding-top: 6px;"/>

    <table>
      <tr>&nbsp;</tr>
	  <tr>
        <td><strong>Route:</strong></td>
        <td>&nbsp;Clear Creek Trailhead, Mount Shasta - Yreka, CA</td>
      </tr>
      <tr>
        <td valign="top"><strong>Link:</strong></td>
        <td>&nbsp;<a title="Zeige Route in Vollbildansicht" target="_blank" href="http://www.jehle.com/routes/w07t07.html">Route in der Vollbildansicht</a></td>
      </tr>
    </table>
  </div>

  <iframe src="http://www.jehle.com/routes/w07t07.html" frameborder="0">Get a better browser!</iframe>
</div>
<p>Um 3.43 Uhr und noch bevor der Wecker loslegen sollte bin ich bereits wach. Abgesehen von meiner Hard Shell Jacke, die mich vor Regen und kalten Winden sch&#252;tzt, ziehe ich alles an, das ich in die Finger bekomme. Wirklich kalt ist es aber nicht, somit bin ich mit meiner langen Laufhose mehr als gut bedient und den Oberk&#246;rper w&#228;rmen drei Lagen Kleidung. Da ich mir abends zuvor schon alles zurechtgelegt und den Rucksack beinahe abmarschbreit vorbereitet habe, kann ich bereits um 4.10 Uhr den Gipfel in Angriff nehmen. Ich &#252;berleg mir noch, ob ich nicht noch ordentlich hydrieren soll, immerhin habe ich nur zwei Liter Wasser im Gep&#228;ck, letztlich bin ich aber zu faul, hinterher im Dunkeln noch frisches Wasser zu pumpen. Das Wandern mit der Stirnlampe ist schon ein seltsames Gef&#252;hl, denn abgesehen vom Weg vor den eigenen F&#252;ssen, bekommt man nichts von der Gegend mit. Streckenweise ist es schwer, dem Weg zu folgen. Ich bin froh, gestern die Route schon ein wenig erkundet zu haben, denn vor allem zu Beginn zweigen jede Menge Wege links und rechts ab, die entweder ins Nichts oder zu Aussichtspunkten f&#252;hren. Da h&#228;tte ich potentiell eine Menge Zeit und vor allem Kraft vergeuden k&#246;nnen.</p>
<p>Verl&#228;uft die Route zu Beginn noch einigermassen im Sinne eines Wanderweges mit nicht allzu extremen Steigungen, entwickelt sie sich langsam zu einer Bergsteigerroute. Nicht dass es sich um eine technische Route handelt, aber es wird ganz sch&#246;n anstrengend. Der Untergrund wird n&#228;mlich immer loser und das Weiterkommen &#228;hnelt immer mehr dem Erklettern eines Kiesh&#252;gels. Nach fast jedem Schritt rutscht man wieder die H&#228;lfte der Distanz nach unten. Wenn man dazu noch nicht einmal die Landschaft geniessen kann weil es einfach nur stockdunkel ist und man mit der Stirnlampe immer wieder nach dem Verlauf des Trampelpfades suchen muss, dann ist das schon sehr zerm&#252;rbend. Immerhin kann ich aufgrund der nicht vorhandenen Lichtverschmutzung links des falschen Gipfels (der wahre Gipfel des Mount Shasta ist zwar nur wenige Meter h&#246;her, verbirgt sich aber komplett dahinter) die Milchstrasse ausmachen. Auch kein schlechter Anblick! Nach etwa zwei Stunden Qual im Dunkeln setzt so langsam die Blue Hour ein und die Route ist auch ohne Stirnlampe auszumachen.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070824-03.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic128]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/128__580x_20070824-03.jpg" alt="20070824-03.jpg" title="20070824-03.jpg" />
</a>

<p>Inzwischen ist es mir fast schon zu warm, und der Fleece Pulli wandert erstmal ab in den Rucksack. Was das Trinken anbelangt, halte ich mich ordentlich zur&#252;ck und rationiere das Wasser, sprich ich trinke weniger, als es mein Durst verlangt. Ich denke mir, dass mir ein halber Liter Wasser gerade noch gen&#252;gen d&#252;rfte, um von der Spitze zur&#252;ck zum Clear Creek Camp zu kommen. Solange dieser halbe Liter nicht erreicht ist, muss ich nicht umkehren. Rechts von mir geht im Osten inzwischen die Sonne auf. Da ich keine Sonnencreme dabei habe, werde ich bald hinsichtlich eines m&#246;glichen Sonnenbrandes aufpassen m&#252;ssen. Anhand des Horizonts kann man gut erkennen, wie steil es ist.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070824-05.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic130]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/130__580x_20070824-05.jpg" alt="20070824-05.jpg" title="20070824-05.jpg" />
</a>

<p>Etwas mehr als zwei Stunden nach Verlassen von Clear Creek Camp bietet sich mir folgendes Bild. Ganz rechts auf der Kuppe ist ein markanter Stein auszumachen, an dem mein Weg im Laufe des Aufstiegs vorbei f&#252;hrt.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070824-06.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic131]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/131__580x_20070824-06.jpg" alt="20070824-06.jpg" title="20070824-06.jpg" />
</a>

<p>Inzwischen habe ich schon ordentlich H&#246;henmeter gemacht deshalb bin ich guter Dinge, auch mit dem begrenzten Vorrat an Wasser die Spitze zu erreichen. Eine m&#246;gliche vorzeitige Umkehr kommt mir nicht realistisch vor. Ab einer H&#246;he von 3&#8242;500 m wird das Atmen jedoch immer schwerer. Man muss regelrecht jedes bisschen Sauerstoff aus der Luft saugen. Die Route ist inzwischen nur noch steil, der Untergrund gibt st&#228;ndig nach, jeder Schritt mit der darauf folgenden Rutschrei ist nur noch anstrengend. Ich muss alle 30 Sekunden kurz stehen bleiben, um nach Luft zu schnappen. Irgendwie macht es den Anschein, als ob dieser angepeilte Stein einfach nicht n&#228;her kommt.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070824-12.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic137]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/137__580x_20070824-12.jpg" alt="20070824-12.jpg" title="20070824-12.jpg" />
</a>

<p>Ganz langsam qu&#228;le ich mich den Berg hinauf, immer wieder den Blick nach unten und nach oben. Immer wenn ich pausieren muss achte ich darauf, mit dem R&#252;cken zur Sonne zu stehen, um ja keine Sonne abzubekommen. Mein Nacken wird dabei vom Rucksack gesch&#252;tzt. Endlich beim Stein angekommen pausiere ich erstmal l&#228;nger und muss im Zuge dessen bereits mit der zweiten Flasche Wasser beginnen. Ich habe inzwischen einen enormen Durst und w&#252;rde die Flasche am liebsten an Ort und Stelle austrinken. Stattdessen esse einen Apfel, um daraus ein wenig Fl&#252;ssigkeit zu gewinnen. Der Blick vom Stein ist auch nicht gerade sehr aufmunternd. Eine Route gibt es schon l&#228;nger nicht mehr sondern ich k&#228;mpfe mich einfach so gut es geht auf dem steinigen Untergrund vor. Die Steine sind inzwischen gr&#246;sser geworden und es wird nicht nur wegen der H&#246;henmeter immer anstrengender. Jeder Stein gibt nach, man kann sich nirgends festhalten. Selbst die gr&#246;sseren Steine geraten ins Rutschen, wenn man einen Fuss auf sie setzt. Nirgends kann man sich festhalten. Ich peile die zwei Rinnen zwischen den drei T&#252;rmen vor mir an. Inzwischen gehe ich schon auf allen vieren.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070824-15.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic140]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/140__580x_20070824-15.jpg" alt="20070824-15.jpg" title="20070824-15.jpg" />
</a>

<p>Zwischenzeitlich muss ich jeweils nach nur wenigen Schritten kurz innehalten, um nach Luft zu schnappen. Die 4&#8242;000 m Meter sind inzwischen erreicht und nach einem Blick auf meinen Wasservorrat machen sich erste Gedanken bez&#252;glich einer Aufgabe breit. Ein Ende dieser Steigung ist einfach nicht in Sicht und bei dem derzeitigen Tempo w&#252;rde ich bestimmt mehr als eine Stunde ben&#246;tigen, um ganz nach oben zu kommen. Da w&#228;re ich aber noch nicht ganz auf dem Gipfel sondern erst noch ein paar Meter h&#246;her auf den echten Gipfel. Immerhin trifft da meine Route auf die Standardroute und ich w&#252;rde wahrscheinlich auf andere Kletterer treffen, die Sonnencreme und vielleicht noch &#252;briges Wasser haben. Nun bin ich mir nicht mehr ganz sicher, ob ich &#252;berhaupt richtig bin. Ich konsultiere meine Karte und anhand der sichtbaren B&#228;che Ash Creek und Cold Creek folgere ich, dass ich hier doch richtig bin und dass es sich beim n&#246;rdlich angrenzenden Schneefeld um den Wintum Gletscher handelt, auf dem ich alleine sicher nichts verloren habe.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070824-17.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic142]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/142__580x_20070824-17.jpg" alt="20070824-17.jpg" title="20070824-17.jpg" />
</a>

<p>Ich trinke einen Schluck Wasser und stelle fest, dass nur noch 4 dl in der Flasche sind. Ich blicke nach oben, ich blicke nach unten, ich blicke auf mein GPS. Es dauert geschlagene 10 Minuten bis ich mich zur Entscheidung durchringen kann, den Aufstieg nach sechs Stunden abzubrechen, und ins Clear Creek Camp zur&#252;ckzukehren. Ich bin doch schon zum Greifen nah!</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/verschiedene-bilder/20070824-00.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic417]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/417__580x_20070824-00.jpg" alt="20070824-00.jpg" title="20070824-00.jpg" />
</a>

<p>Ich mache ein Foto meines GPS-Ger&#228;ts, um die erreichte H&#246;he zu dokumentieren, lasse dann die Vernunft siegen und mache mich schweren Herzens an den Abstieg.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070824-18.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic143]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/143__580x_20070824-18.jpg" alt="20070824-18.jpg" title="20070824-18.jpg" />
</a>

<p>Zur&#252;ck beim Stein sehe ich, dass es noch ein langer Weg nach unten sein wird.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070824-19.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic144]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/144__580x_20070824-19.jpg" alt="20070824-19.jpg" title="20070824-19.jpg" />
</a>

<p>Auch der Abstieg ist anstrengend, weil einfach alles nachgibt auf das man tritt. An einer Stelle stehe ich mit beiden F&#252;ssen auf einem Stein und rutsche f&#252;r einige Meter das Ger&#246;ll runter wie auf einem Surfbrett! Das war nicht beabsichtigt und eine relativ haarige Angelegenheit! Etwa 1 1/2 Stunden sp&#228;ter und fast dehydriert erreiche ich endlich wieder Clear Creek Camp. Inzwischen sehe ich auch ein zweites Zelt dort stehen und werde von einem Wanderer Ende 50 gleich neugierig nach dem Zustand der Route gefragt. Ich erwidere, dass ich fast verdurstet sei und erstmals Wasser pumpen und vor allem trinken m&#252;sse. Nach Pumpen des ersten halben Liters kann ich nicht l&#228;nger warten und st&#252;rze diesen sogleich hinunter. Wahrscheinlich das beste Wasser, das ich jemals getrunken habe! Nach Pumpen eines weiteren Liters habe ich Zeit und Energie f&#252;r die neugierigen Fragen bez&#252;glich der Route. Anhand der Karte beschreibe ich Verlauf und Zustand der Route und zeige, wo ich umkehren musste. Er meint, ich solle mich nicht &#228;rgern, denn letztes Jahr habe er einen getroffen, der bereits vier erfolglose Versuche hinter sich gehabt habe und gerade beim Versuch Nummer f&#252;nf war. Nach etwa 20 Minuten mache ich mich daran, meine Habseligkeiten zusammenzupacken, um mich f&#252;r den Abstieg zum Auto vorzubereiten. Sonnencreme hat der Mann leider auch keine dabei. Er warte auf seinen Sohn, der w&#252;rde dann schon welche mitbringen. Toll! Ganz am Schluss der Packerei habe ich nur noch meinen Trinkbecher in der Hand, der in der einzigen von aussen zug&#228;nglichen Tasche des Rucksacks keinen Platz mehr findet. Weil ich keine Lust habe, deswegen extra den Rucksack wieder zu&#246;ffnen, m&#246;chte ich den Becher eben in die aussen angeschnallte Box mit dem Paar Steigeisen stopfen. Die ist dazu da, dass die scharfen Steigeisen nichts besch&#228;digen k&#246;nnen. Als ich die Box &#246;ffne, trifft mich fast der Schlag! Da liegt doch ganz stinkfrech die Sonnencreme drinnen. Ich schimpfe wie ein Rohrspatz und kann mich gar nicht entscheiden, ob ich mich dar&#252;ber &#228;rgern soll, dass ich vergessen habe, wo die Sonnencreme ist, oder ob ich mich dar&#252;ber &#228;rgern soll, dass ich, wenn ich alles durchsuche, nicht wirklich alles durchsuche. Sei’s drum, ich g&#246;nne meinem Gesicht und vor allem der Nase ein wenig Sonnencreme und mache mich dann an den Abstieg. Auf die zwei verbleibenden Biere in Bach habe ich keine Lust mehr und &#252;berlasse sie dem wissensbegierigen anderen Wanderer.</p>
<p>Den Abstieg nehme ich gem&#252;tlich, der &#196;rger &#252;ber den nicht erfolgreichen Aufstieg ist inzwischen fast verschwunden und bei s&#228;mtlichen entgegenkommenden Wanderern ist eine 10-min&#252;tige Zwangspause angesagt, weil die ausf&#252;hrlichst &#252;ber die Route informiert werden m&#246;chten. Dabei erfahre ich, dass die beste Saison f&#252;r eine Besteigung Ende Mai, Anfang Juni sei. Da m&#252;sse man nur die Steigeisen montieren und kann dann technisch einfach bis zum Gipfel aufsteigen. Das einzige Problem w&#228;re das Wetter, denn das sei dann noch nicht so konstant wie Ende August / Anfang September. In meinem Kopf reift nat&#252;rlich sogleich eine Tour f&#252;r 2009, denn es gibt noch einige andere interessante Vulkane der Kaskaden-Kette auf meiner To-Do Liste und mit dem Mount Rainier habe ich schliesslich auch noch eine Rechnung offen.</p>
<p>Nach etwas mehr als einer Stunde treffe ich gegen 14.30 Uhr beim Auto ein. Dort inspiziere ich meine geschunden F&#252;sse, schmeisse den ganzen angeh&#228;uften M&#252;ll weg und bin erstmals einfach nur platt. Mit dem Auto brauche ich dann eine ganze Stunde bis ich wieder in Mount Shasta eintreffe. Dort beschliesse ich, zur&#252;ck nach Yreka zu fahren, um mir eine Dusche zu g&#246;nnen. Auf dem Weg zur&#252;ck halte ich noch an, um ein paar Fotos vom Mount Shasta zu schiessen.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070824-21.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic160]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/160__580x_20070824-21.jpg" alt="20070824-21.jpg" title="20070824-21.jpg" />
</a>

<p>Es ist dr&#252;ckend heiss, dass Thermometer im Auto zeigt 37° an. Zur&#252;ck im Hotel steige ich unter die Dusche und faulenze ein wenig auf dem Bett herum. Dann beschliesse ich, zwei Ladungen W&#228;sche zu waschen. Zwischenzeitlich hole ich mir bei der Pizzeria um die Ecke eine riesige Pizza. Ein interessantes Konzept haben die da. Die Pizza wird bestellt, frisch zubereitet aber nicht in den Ofen geschoben, sondern in Klarsichtfolie gewickelt und dem Kunden so ausgeh&#228;ndigt. Dann kann er zu Hause die Pizza frisch zubereiten wann immer er m&#246;chte. Wer so wie ich mit einem belegten rohen Pizzateig nichts anfangen kann, muss $3 drauflegen.</p>
<p>Zur&#252;ck im Hotel bin ich nach dem Verspeisen der meisten Pizzast&#252;cke pl&#246;tzlich wirklich m&#252;de, die Wanderung heute war doch zu sehr kr&#228;ftezehrend und in der Nacht zuvor habe ich auch nicht gerade wie ein Engel geschlafen. Nachdem ich meine beiden Waschladungen ins Zimmer gebracht und die Koffer wieder mehr oder minder fertig gepackt habe, sehe ich noch ein wenig fern und schlafe dann ein. Die &#252;berf&#228;lligen Berichte m&#252;ssen halt einen weiteren Tag warten, ich habe ohnehin keinen Zugang ins Internet.</p>
<p>Gefahrene Meilen: 82.3</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jehle.com/2007/08/24/tag-07-ausser-spesen-nix-gewesen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tag 06 &#8211; Zu F&#252;ssen des Mount Shasta</title>
		<link>http://www.jehle.com/2007/08/23/tag-06-zu-fuessen-des-mount-shasta/</link>
		<comments>http://www.jehle.com/2007/08/23/tag-06-zu-fuessen-des-mount-shasta/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 17:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clear Creek Trail]]></category>
		<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[Mount Shasta]]></category>
		<category><![CDATA[Westen 2007]]></category>
		<category><![CDATA[Black Bear Diner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jehle.com/2007/08/23/tag-6-zu-fuessen-des-mount-shasta/</guid>
		<description><![CDATA[
  
    

    
      &#160;
	  
        Route:
        &#160;Yreka, CA - Clear Creek Trailhead, Mount Shasta
      
      
  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pageview">
  <div class="pageviewhead">
    <img alt="View code" src="http://www.jehle.com/wp-content/plugins/pageview/car.gif" width="40" height="37" align="left" style="padding-left: 8px; padding-top: 6px;"/>

    <table>
      <tr>&nbsp;</tr>
	  <tr>
        <td><strong>Route:</strong></td>
        <td>&nbsp;Yreka, CA - Clear Creek Trailhead, Mount Shasta</td>
      </tr>
      <tr>
        <td valign="top"><strong>Link:</strong></td>
        <td>&nbsp;<a title="Zeige Route in Vollbildansicht" target="_blank" href="http://www.jehle.com/routes/w07t06.html">Route in der Vollbildansicht</a></td>
      </tr>
    </table>
  </div>

  <iframe src="http://www.jehle.com/routes/w07t06.html" frameborder="0">Get a better browser!</iframe>
</div>
<p>Heute bin ich schon wieder um 7.00 Uhr wach. Gleich als erstes durchforste ich meine Sachen nach Wanderutensilien, die ich heute und morgen ben&#246;tigen werde. Was ich finde schmeisse ich einfach aufs Bett, wo sich mit der Zeit regelrecht ein Berg an Utensilien auft&#252;rmt. Als ich das Gef&#252;hl habe, alles beisammen zu haben, beginnt die Packerei. Inzwischen geht das schon recht schnell weil ich meinen riesigen Rucksack immer auf dieselbe Art und Weise packe. Trotzdem bin ich mit der ganzen Aktion bis 8.00 Uhr besch&#228;ftigt. Dann ist es Zeit, ein paar Kalorien zu tanken. Schnell r&#252;ber in den benachbarten Black Bear Diner, wo ich mir ein Denver Omelett mit Hash Browns (so etwas wie R&#246;sti) und Roggen-Toast bestelle. Nebenbei lese ich den aktuellen San Francisco Chronicle. F&#252;r den hatte ich lustigerweise in San Francisco selber nie Zeit. Obwohl heute das Abenteuer Mount Shasta losgeht, habe ich keinen Stress. Vor 12.00 Uhr m&#246;chte ich ohnehin nicht loslegen, sonst bin ich viel zu fr&#252;h im Basecamp. Urspr&#252;nglich habe ich den Plan gehabt, vom Norden &#252;ber die Hotlum-Bolum Route auf die Spitze zu steigen. Bereits vor Abflug in die USA war aber auf der Webseite der Mount Shasta Ranger Station zu lesen, dass die Route dieses Jahr sehr eisig sei und Einzelg&#228;nger dort nix verloren h&#228;tten. Man m&#252;sse dieses Jahr an einigen Stellen sogar Eisschrauben verwenden. Aus diesem Grund habe ich inzwischen schon auf die Standard-Route &#8220;Avalanche Gulch&#8221;, die den Berg vom S&#252;den her in Angriff nimmt, umgeschwenkt. Zuvor werde ich aber dennoch bei der Ranger Station vorbeischauen, um aktuelle Routeninformationen einzuholen.</p>
<p>Erst gilt es aber, noch die letzten Besorgungen zu machen. So brauche ich noch ein paar Abfalls&#228;cke und eine starke Schnur, falls man Essen, Abf&#228;lle, Kochutensilien, Sonnencreme usw. wegen der B&#228;ren aufh&#228;ngen muss, Reserve-Batterien f&#252;r mein GPS-Ger&#228;t und die Stirnlampe sowie sowas wie Druckstellenpflaster. Die relativ neuen Wanderschuhe machen mir n&#228;mlich in der Hinsicht noch Probleme. Nach erfolgreicher Besorgung im lokalen Walmart h&#252;pfe ich noch schnell in das Lebensmittelgesch&#228;ft nebenan. Dort besorge ich die &#252;blichen Esswaren: Powerbars, &#196;pfel, Mac &amp; Cheese, Bagels und ein wenig Bier. Ich w&#228;hle das Bier aber nicht nach Geschmack, sondern nach Verpackung aus. Die kleinen 208 ml Dosen von Coors Lite finde ich einfach passend. Noch schnell den Tank mit $20 Dollar aufgef&#252;llt, den R&#252;cksack mit den letzten Besorgungen angereichert und schon geht es los Richtung Mount Shasta Ranger Station. Einen Helm will ich mir auch noch mieten, soll ja schon regelrecht Steine regnen auf der Avalanche Gulch Route.</p>
<p>Bei der Ranger Station angekommen r&#228;t mir der Ranger aber zu einer mir unbekannten Route, der Clear Creek Route. Dort soll es nicht ganz so steil sein und weil die Route im Gegensatz zur Avalanche Gulch Route nicht wie in einem Trichter verlaufe, komme es wenn &#252;berhaupt h&#246;chstens von vorne zu Steinschlag und nicht von drei Seiten gleichzeitig. Am Computer zeigt mir der Ranger ein Foto mit dem Streckenverlauf, gibt mir Instruktionen in die Hand wie ich den Trailhead finden kann und nach dem Kauf einer Bewilligung um $15  geht es schon los. Den Helm spare ich mir (scheint auf der Route nicht notwendig zu sein), denn zum Schleppen habe ich schliesslich schon mehr als genug. Nach etwa einer Stunde und einigen Meilen Dreckstrasse erreiche ich endlich den Trailhead.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070824-20.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic145]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/145__580x_20070824-20.jpg" alt="20070824-20.jpg" title="20070824-20.jpg" />
</a>

<p>Ich richte meine ganzen Sachen, schmiere mich gewissenhaft mit Sonnencreme ein und w&#228;hrend ich mir die Fersen zwecks Vermeidung von Blasen mit Sportstape zuklebe und anschliessend die Wanderschuhe montiere, stelle ich Sonnencreme im Kofferraum ab, um die H&#228;nde frei zu haben. Dabei denke ich mir noch, dass ich die auf keinen Fall vergessen darf. Nach insgesamt einer halben Stunde bin ich fertig und abmarschbereit. Es ist 14.11 Uhr und nach einem Foto des Trailheads geht es los Richtung Clear Creek Camp. Da d&#252;rfte nicht viel los sein, denn neben meinem Auto parken nur zwei weitere Autos am Trailhead. Eins davon tr&#228;gt zudem Regierungsnummerntafeln. Das d&#252;rfte ein Parkranger sein. Ich gehe es langsam an, denn ich habe genug Zeit und bis zum Camp sollen es nur drei Meilen (= 4.8 km) sein.</p>
<p>Nach etwa 45 Minuten kann ich den Mount Shasta endlich in seiner ganzen Pracht vor mir sehen und oberhalb der Baumgrenze auch schon das Clear Creek Camp ausmachen (nur weiss ich das zu dem Zeitpunkt noch nicht). Schon imposant, wie m&#228;chtig der Berg doch ist.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070823-02.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic89]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/89__580x_20070823-02.jpg" alt="20070823-02.jpg" title="20070823-02.jpg" />
</a>

<p>Kurze Zeit sp&#228;ter kommen mir zwei Wandersleute entgegen. Nach einem kurzen Gespr&#228;ch stellt sich heraus, dass ihnen der Honda am Trailhead geh&#246;rt und derzeit ausser einem weiblichen Parkranger niemand am Clear Creek Camp ist. Das sind nat&#252;rlich gute Nachrichten. Etwa 20 Minuten sp&#228;ter kommt mir auch schon der weibliche Parkranger entgegen. Sie erkl&#228;rt mir, dass sie nur habe schauen wollen, ob noch Wasser am Clear Creek fliesst. Sie fragt mich, ob ich die zwei Typen mit dem Honda gesehen h&#228;tte, denn nach denen w&#228;re schon per Funk gesucht worden. Irgendwelche besorgten Verwandten h&#228;tten die Ranger Station angerufen, weil sie sich noch nicht zur&#252;ckgemeldet h&#228;tten. Bevor sie geht, warnt sie mich noch vor Hummeln, die es sich am Clear Creek Camp bequem gemacht h&#228;tten. Mein Weg f&#252;hrt mich nun weiter den Berg hinauf und kaum oberhalb der Baumgrenze, kann ich sowohl das Camp, den Verlauf des morgigen Aufstiegs als auch den Gipfel sehen. Sieht doch auf den ersten Blick gar nicht so wild aus.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070823-13.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic100]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/100__580x_20070823-13.jpg" alt="20070823-13.jpg" title="20070823-13.jpg" />
</a>

<p>10 Minuten sp&#228;ter und nach etwas weniger als 2 Stunden Aufstieg bin ich im Camp und freue mich, dass ausser mir niemand da ist. Hummeln sehe ich auch keine, kaltes Wasser fliesst reichlich, perfekt! Als erstes stelle ich das Bier kalt, dann suche ich nach einem geeigneten Zeltplatz.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070823-24.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic111]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/111__580x_20070823-24.jpg" alt="20070823-24.jpg" title="20070823-24.jpg" />
</a>

<p>Eigentlich m&#252;sste ich 100 Fuss (= 30.48m) vom Wasser entfernt zelten, aber alle geeigneten Zeltpl&#228;tze sind deutlich n&#228;her am Wasser. Bevor ich irgendwelche empfindlichen Pflanzen zerst&#246;re, baue ich mein Zelt lieber auf dem am weitesten vom Wasser entfernten, bereits vorbereiteten Platz auf. Der ist zwar keine 10 Meter vom Wasser entfernt, das ist mir aber letztlich egal. Anschliessend pumpe ich mir frisches Wasser (in Nordamerika muss das Wasser gefiltert oder mindestens 5 Minuten gekocht werden, sonst f&#228;ngt man sich einen D&#252;ndarm-Parasiten ein und verbringt den Rest der Reise mit Bauchschmerzen und Durchfall auf der Toilette)  und erkunde ein wenig die Gegend um mein Zelt herum.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070823-29.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic116]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/116__580x_20070823-29.jpg" alt="20070823-29.jpg" title="20070823-29.jpg" />
</a>

<p>Dann beschliesse ich, den morgigen Weg ein wenig zu erkunden. Immerhin soll es um 4.00 Uhr im Dunkeln losgehen und ich will mich ja nicht schon ganz am Anfang verlaufen. W&#228;hrend ich also an H&#246;he gewinne meine ich, Stimmen zu h&#246;ren. Als ich mich umdrehe ist aber niemand zu sehen. Kurz bevor ich &#252;ber die erste Kuppe komme und dabei mein Zelt und vor allem meine Wertgegenst&#228;nde aus dem Auge verliere, sehe ich dann auf der anderen Talseite doch jemanden in einem roten Pullover, etwa 10 Minuten entfernt. Toll, das hat mir gerade noch gefehlt. Da freut man sich, dass man alleine ist, und dann muss doch noch jemand auftauchen. Ich marschiere schnell noch ein paar Minuten nach oben, pr&#228;ge mir den Verlauf der Route ein und steige dann schnell wieder hinunter in Richtung meines Zeltes. Der Typ im roten Pulli hat sich inzwischen noch keinen Meter bewegt und redet jetzt mit einem anderen Typen im weissen Pulli. Ich beschliesse, dass es jetzt Zeit f&#252;rs Abendessen ist. Auf dem Men&#252; steht heute Mac &amp; Cheese, das Schnitzel &amp; Pommes der amerikanischen Kinder. W&#228;hrend ich warte bis das Wasser kocht, trinke ich ein inzwischen sch&#246;n kaltes Coors Light, das wider Erwarten gar nicht mal so schlecht schmeckt, studiere die Karte und geniesse die abendliche Sonne verbunden mit dem tollen Blick auf den Mount Shasta.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/mount-shasta-2007/20070823-32.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic119]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/119__580x_20070823-32.jpg" alt="20070823-32.jpg" title="20070823-32.jpg" />
</a>

<p>Auf die Karte h&#228;tte ich ruhig mal fr&#252;her einen Blick werfen k&#246;nnen, denn ich stelle fest, dass das Clear Creek Camp nur etwa auf 2530m liegt. Das ist eine Menge Holz bis zum Gipfel auf 4322m. Bei der Avalanche Gulch Route h&#228;tte ich auf etwa 3180m &#252;bernachtet. Jetzt wird mir auch klar, warum ich diese Route bei meiner Planung nie in Erw&#228;gung gezogen habe. Dann schiesst mir ein Schaudern durch die Knochen: F&#252;r fast 1700 H&#246;henmeter habe ich viel zu wenig Wasser dabei. Wasser gibt es hier zwar im &#220;berfluss, aber ich habe nur zwei Flaschen im Rucksack, die ich mit Wasser f&#252;llen kann. Ich &#252;berlege, noch einmal zum Auto abzusteigen um dort ein paar der reichlich vorhandenen Wasserflaschen zu holen. Der Aufwand von zwei bis drei Stunden ist mir dann aber doch zu viel, ich werde es morgen einfach so probieren. So schlimm kann das ja nicht sein.</p>
<p>Nach der ersten Portion Mac &amp; Cheese koche ich noch einmal Wasser auf. W&#228;hrend ich die Aussicht geniesse zischt es pl&#246;tzlich und mein Kocher brennt nicht mehr. Auch der Piezo-Anz&#252;nder funktioniert nicht mehr. Keine Ahnung, was da passiert ist. Ich versuche den Brenner zu trocknen und nach etwa 10 Minuten Warterei wirft der Piezo-Anz&#252;nder wieder Funken und der Kocher kann wieder in Betrieb gesetzt werden. Wenige Minuten sp&#228;ter zischt es schon wieder, nur dieses mal sehe ich auch warum: Weil der Topf nach der ersten Portion Mac &amp; Cheese nicht mehr sauber ist, l&#228;uft das Wasser &#252;ber, sobald es kocht. Das ist mir in all den Jahren noch nie passiert, und jetzt schon zum zweiten Mal. Wieder heisst es Kocher trocknen und warten. Zwischenzeitlich springe ich immer wieder wie ein Erdm&#228;nnchen auf den gr&#246;ssten Stein in der n&#228;heren Umgebung um zu sehen, was weisser und roter Pulli so treiben. Die sitzen schon seit l&#228;ngerem auf einem Felsbrocken auf der anderen Talseite und machen keine Anstalten, hier r&#252;ber zu kommen. Als ich kocherm&#228;ssig wieder zur&#252;ck im Gesch&#228;ft bin, werfe ich einen genauen Blick auf den Kochvorgang und schaffe es endlich, mir auch die zweite Portion Mac &amp; Cheese genussfertig zuzubereiten. Nach dem Abendessen wird die &#8220;K&#252;che&#8221; samt Kochutensilien aufger&#228;umt und gewaschen, und alles f&#252;r den morgigen Aufstieg vorbereitet. Dabei bemerke ich, dass ich die Sonnencreme im Auto gelassen haben muss! Auch nach dem kompletten Leeren des Rucksackes keine Spur der Sonnencreme. Wieder spiele ich mit dem Gedanken, zum Auto abzusteigen, verwerfe diesen aber gleich wieder. Ich kann ja morgen auf dem Gipfel nach Sonnencreme fragen. Bis dahin werde ich beim Aufstieg ohnehin nicht viel Sonne abbekommen. Ich packe also meinen Rucksack, lege mir die Kleidung f&#252;r den Aufstieg zurecht und teste, ob der Wecker des neugekauften Tracfones funktioniert. Test bestanden, Alarm auf 4.00 Uhr gesetzt und ab ins Bett. Es ist zwar erst kurz nach 19.00 Uhr, aber Schlaf kann man nicht genug bekommen. Roter und weisser Pulli sind inzwischen auch verschwunden, die werden wohl heute nicht mehr auftauchen.</p>
<p>Gefahrene Meilen: 70.8</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jehle.com/2007/08/23/tag-06-zu-fuessen-des-mount-shasta/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
