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	<title>Worldclass Demountaining &#187; The Grove</title>
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		<title>Tag 04 &#8211; Ein Ausflug in die Marine Headlands</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 21:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[Point Reyes National Seashore]]></category>
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		<description><![CDATA[
  
    

    
      &#160;
	  
        Route:
        &#160;Ausflug zur Point Reyes National Seashore
      
      
    [...]]]></description>
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      <tr>&nbsp;</tr>
	  <tr>
        <td><strong>Route:</strong></td>
        <td>&nbsp;Ausflug zur Point Reyes National Seashore</td>
      </tr>
      <tr>
        <td valign="top"><strong>Link:</strong></td>
        <td>&nbsp;<a title="Zeige Route in Vollbildansicht" target="_blank" href="http://www.jehle.com/routes/w07t04.html">Route in der Vollbildansicht</a></td>
      </tr>
    </table>
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<p>Gegen 8.00 Uhr bin ich schon wieder wach und beginne gleich damit, an meinem Reisebericht zu schreiben, die Fotos von gestern zu sortieren und diese f&#252;r das Blog in die passende Gr&#246;sse zu bringen. Nach getaner Arbeit und und einer franz&#246;sischen Dusche mach ich mich bereits im L&#228;ufermontur mit dem Laptop auf dem Buckel auf zu The Grove. Immerhin habe ich gestern f&#252;r 24 Stunden WLAN gezahlt und die will ich noch ein wenig ausn&#252;tzen. Ich bestelle einen Caffè Latte und hantiere erst auf der Webseite von Tracfone herum, um mein gestern erworbenes Handy zu aktivieren. Minuten m&#246;chte ich auch online kaufen, denn dazu kenne ich einen Promo Code der mir die doppelten Minuten gibt. Leider verweigert mir der Online Shop den Kauf, weil ich keine Adresse in den USA habe, die mit meiner Kreditkarte &#252;bereinstimmt. Da man gem&#228;ss Webseite auch beim normalen Aktivieren einer z.B. in Walgreens gekauften Minutenkarte  Promo Codes eingeben k&#246;nnen soll, st&#246;rt mich das, abgesehen von der verplemperten Zeit, nicht besonders. Weiter geht es mit Fotos hochladen, den aktuellen Bericht noch einmal &#252;berarbeiten und als ich noch die gefahrenen Meilen einf&#252;gen will sind die 24 Stunden um, und ich habe keinen Zugang zum Internet mehr. Macht nichts, ich sollte ohnehin schon l&#228;ngst unterwegs sein. Weiter geht es zu einer nahen AAA-Filiale, die ich am Vorabend  zuf&#228;llig entdeckt habe, wo ich mich nach Vorweisen meiner &#214;AMTC-Karte kostenlos mit Kartenmaterial eindecken kann. Auf dem Weg zum Hotel kaufe ich im Walgreens um die Ecke noch schnell eine 60-Minuten Karte und als ich zur&#252;ck im Hotel die Minuten zu meinem Tracfone hinzuf&#252;ge, bekomme ich nie die M&#246;glichkeit, den Promo Code einzugeben. Mist! Laptop im Zimmer aufs Bett geschmissen, Sonnenbrille montiert und auf Richtung Point Reyes National Seashore! Das Wetter ist herrlich, keine Wolke am Himmel auszumachen und obwohl die Golden Gate Br&#252;cke gerade mal zwei Meilen vom Hotel entfernt ist, liegt sie komplett im Nebel. Kaum bin ich runter von der Br&#252;cke herrscht wieder eitel Sonnenschein. Nur die Br&#252;cke selber liegt im Nebel, sonst nichts. Verr&#252;ckt! Ist wohl nichts mit den Golden Gate Bridge Fotos aus der N&#228;he.</p>
<p>Die Route f&#252;hrt mich auf der CA-1 vorbei beim ebenfalls komplett eingenebelten Stinson Beach bis zum Trailhead des Tomales Point Trails, wo ich bis zum Tomales Point und zur&#252;ck joggen m&#246;chte. Der Wanderweg ist ca. 16 km lang (hin- und zur&#252;ck), sch&#246;n coupiert, verl&#228;uft &#252;ber grasige H&#252;gel mit tollem Aussichten  links und rechts aufs Meer und endet am Schluss an wundersch&#246;nen Klippen. Da er zudem in einem Elch-Reservat liegt, kann man immer mit Elchsichtungen rechnen. Am Trailhead steht noch eine alte Ranch aus dem Jahr 1858, die will ich mir aber erst am R&#252;ckweg anschauen. Ich laufe also los, geniesse die Aussichten und sehe in der Ferne eine Elchherde. Schnell ein Foto schiessen, man kann ja nie wissen, ob das nicht die erste und zugleich letzte Sichtung ist, und weiter geht es Richtung Tomales Point. Nach einer halben Stunde biege ich um eine Ecke und sehe eine zweite Herde, die es sich direkt neben dem Weg gem&#252;tlich gemacht hat. Da ich keine Lust auf einen Elchtest habe, drossle ich mein Tempo, spaziere langsam auf die Herde zu und schiesse ein Foto nach dem andern. Toll!</p>

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</a>

<p>Nachdem ich an der Elchherde vorbei bin, nehme ich wieder Tempo auf. An manchen Stellen wird der Weg sandig, aber unterm Strich komme ich gut voran und bin 25 Minuten sp&#228;ter am Tomales Point.</p>

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<p>Einfach herrlich! Ich schiesse Fotos aus allen m&#246;glichen Perspektiven und klettere dann hinuter zu den V&#246;geln, die es sich auf einem Felsen vor der K&#252;ste gem&#252;tlich gemacht haben. Dort bleibe ich gut 20 Minuten sitzen, geniesse wie Pelikanschw&#228;rme mir &#252;ber den Kopf fliegen und beobachte das muntere Treiben der Seev&#246;gel.</p>

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<p>Anschliessend mache ich mich wieder zur&#252;ck zum Auto. Bei der Elchherde wieder das obligate Schrittempo und die ebenso obligaten weiteren Fotos. Auf dem R&#252;ckweg zieht nun Nebel &#252;ber die Halbinsel, sieht toll aus.</p>

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<p>Etwa einen halben Kilometer vor dem Ende des Weges beende ich meinen Lauf und spaziere zur Ranch, um auch dort ein paar Fotos zu schiessen. Sie ist noch sehr gut erhalten und passt super in die Landschaft. Ich glaube, das Haus wird sogar noch immer bewohnt.</p>

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<p>Eigentlich wollte ich nach dem Lauf zum Tomales Point noch auf den Mount Tamalpais, doch dazu habe ich nun keine Lust mehr und die Zeit ist schon zu weit fortgeschritten. Ich fahre auf der selben Strecke wieder nach Hause und als ich durch Stinson Beach fahre, ist jetzt sch&#246;nstes Wetter. Die Fahrt gestaltet sich wie schon bei der Hinfahrt als &#228;usserst kurzweilig, denn die CA-1 ist eine kurvige K&#252;stenstrasse, auf der 55 Meilen die Stunde gefahren werden d&#252;rfen.</p>

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	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/72__580x_20070821-28.jpg" alt="20070821-28.jpg" title="20070821-28.jpg" />
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<p>Als ich dann feststelle, dass auch die Golden Gate Bridge sch&#246;n in der Sonne liegt und von Nebel weit und breit nichts zu sehen ist n&#252;tze ich nat&#252;rlich die Gelegenheit und schiesse noch das eine oder andere Foto.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/san-francisco-2007/20070821-32.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic76]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/76__580x_20070821-32.jpg" alt="20070821-32.jpg" title="20070821-32.jpg" />
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<p>Endlich wieder in San Franciso habe ich einen B&#228;renhunger. Kein Wunder, ich habe ja zuletzt am Vorabend etwas gegessen. Schnell ins Marina Deli wo die Sandwiches frisch gemacht werden. Alles wird frisch geschnitten, nichts ist bereits vorbereitet. Mit zwei Sandwiches, einem &#8220;Italian&#8221; und einem &#8220;Hoagie #2&#8243;, gehts dann zur&#252;ck ins Hotel. Dort futtere ich gen&#252;sslich erst das Italian und obwohl ich danach schon mehr als satt bin (die Dinger sind riesig und sehr grossz&#252;gig gef&#252;llt), verdr&#252;cke ich auch noch das Hoagie #2. Solche tollen Sandwich habe ich schon lange nicht mehr gegessen.</p>
<p>Nach einem Intermezzo in der Dusche w&#228;re es eigentlich h&#246;chste Zeit, um zum AT&amp;T Park zu fahren um mir das Spiel der Giants gegen die Cubs anzuschauen. Ich ziehe es aber vor, erst noch ins Sports Basement ganz in er N&#228;he zu fahren. Ich brauche unbedingt noch einen Fleece-Pulli f&#252;r den Mount Shasta und ein zweites Paar Laufschuhe k&#246;nnen auch nicht schaden. Im Sports Basement werde ich schnell f&#252;ndig und schlage wieder g&#252;nstig zu. Die Trabucco von ASICS kosten mich schlappe $78.12 und der Fleece Pulli von The North Face g&#252;nstige $41.23. Echte Schn&#228;ppchen wie ich finde. Schnell die Sachen ins Hotelzimmer geschmissen und dann auf mit dem 45er zum Stadion. Als ich eintreffe sind wir schon im 7. Inning. Was ist bloss mit den Baseball Spielen passiert, die drei bis vier Stunden dauern? Wie kann man nach 1 1/2 Stunden schon im 7. Inning sein? Ich habe das irgendwie anders in Erinnerung. Wie dem auch sei, viel verpasst habe ich ja nicht. Die Giants f&#252;hren mit 1:0 bereits seit dem ersten Inning. Aber ich komme doch noch auf meine Kosten, denn im 9. und letzten Inning erzielen die Cubs gleich 6 Runs, da n&#252;tzt auch das zweimalige Auswechseln der Pitchers nichts mehr. Die Cubs treffen einfach jeden Ball von jedem Pitcher. Nach 2 Stunden und 20 Minuten ist das Spiel zu Ende.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/san-francisco-2007/20070821-37.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic81]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/81__580x_20070821-37.jpg" alt="20070821-37.jpg" title="20070821-37.jpg" />
</a>

<p>Nach dem Spiel h&#252;pfe ich noch schnell in ein Buchgesch&#228;ft beim Stadion und bin &#252;ber deren Auswahl an Wanderb&#252;chern entt&#228;uscht. Mit einer Wanderkarte vom Grand Canyon kann ich doch noch etwas brauchbares finden. Mit dem 45er soll es wieder zur&#252;ck zum Hotel. Der Busfahrer ist mir aber nicht ganz geheuer. Der schreit st&#228;ndig ins Mikrophon, um die Haltestellen anzuk&#252;ndigen, man versteht aber kein Wort. Sogar wenn man weiss, wie die Haltestelle heisst die er da ausruft. Auf mich macht der Typ den Eindruck, als ob er stockbetrunken w&#228;re. Ich habe aber keine List, auszusteigen und auf den n&#228;chsten Bus zu warten. Zur&#252;ck beim Hotel packe ich meine Koffer, denn morgen soll es schon fr&#252;h losgehen. Ein langer Fahrtag liegt vor mir.</p>
<p>Gefahrene Meilen: 109.4</p>
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		<title>Tag 03 &#8211; Touren in San Francisco f&#252;r Sparf&#252;chse</title>
		<link>http://www.jehle.com/2007/08/20/tag-03-touren-in-san-francisco-fuer-sparfuechse/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 20:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[San Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[Westen 2007]]></category>
		<category><![CDATA[Anchor Steam Brewery]]></category>
		<category><![CDATA[Pacific Catch]]></category>
		<category><![CDATA[San Francisco City Guides]]></category>
		<category><![CDATA[The Grove]]></category>
		<category><![CDATA[Tracfone]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits um 7.00 Uhr bin ich wach. Ich nutze die Gelegenheit, mit meinen Reiseberichten ein wenig voranzukommen. Da ich zwar k&#246;rperlich aber geistig noch nicht wirklich wach bin, erweist es sich das aber als z&#228;he Angelegenheit. Gegen 9.00 Uhr und nach einem Intermezzo in der Dusche mache ich mich mit Laptop auf in das abends [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits um 7.00 Uhr bin ich wach. Ich nutze die Gelegenheit, mit meinen Reiseberichten ein wenig voranzukommen. Da ich zwar k&#246;rperlich aber geistig noch nicht wirklich wach bin, erweist es sich das aber als z&#228;he Angelegenheit. Gegen 9.00 Uhr und nach einem Intermezzo in der Dusche mache ich mich mit Laptop auf in das abends zuvor entdeckte Café namens &#8220;The Grove&#8221;. Ich bestelle das &#8220;Breakfast Special&#8221; ohne zu wissen, um was es sich da handelt, und lasse mich an einem Tisch nieder. Steckdose vorhanden, Computer aufgestartet und in dem Moment kommt auch das Essen auf dem Tisch. Da mache ich erstmal grosse Augen, denn w&#228;hrend die Dame neben mir gerade gen&#252;sslich ein tolles M&#252;sli mit Joghurt und Bananen verspeist, bekomme ich Kartoffeln, Speck, Ei und French Toast vorgesetzt. Na gut, bestellt ist bestellt und schliesslich ist das ja quasi das amerikanische Parade-Fr&#252;hst&#252;ck. W&#228;hrend ich also mehr oder minder gen&#252;sslich fr&#252;hst&#252;cke stelle ich fest, dass das WLAN gar nicht wie erwartet kostenlos ist. Kurzerhand die Dame neben mir angesprochen, ob sie da Genaueres wisse und siehe da, Amber weiss wirklich Bescheid. Sie hat fr&#252;her n&#228;mlich &#246;fters von hier aus gearbeitet. Ich komme mit ihr ins Gespr&#228;ch und stelle fest, dass sie eine Wanderfrau ist. Da werden nat&#252;rlich Geschichten und Erfahrungen ausgetauscht und zuf&#228;llig habe ich auch die Fotos von der letzten Reise durch Washington auf dem Laptop. Nachdem ich ihr erz&#228;hlt habe, was ich in San Francisco noch vorhabe, r&#228;t sie mir, unbedingt noch North Beach und das Ferry Building anzuschauen. Kurze Zeit sp&#228;ter muss sie gehen und ich logge mich ins WLAN  um $5.95 f&#252;r 24 Stunden ein. Was tut man nicht alles, um die Leserschaft zu Hause bei Laune zu halten.</p>
<p>Ein kurzer Blick ins Programm der San Francisco City Guides verr&#228;t mir, dass heute Abend um 19.00 Uhr eine F&#252;hrung &#8220;North Beach by Night&#8221; stattfindet. Da bin ich doch prompt dabei. Erstmals &#252;berarbeite ich den morgens geschrieben Bericht, lade ein paar Fotos hoch und als ich mehr oder minder zufrieden bin, packe ich meine sieben Sachen, und kehre zum Hotel zur&#252;ck.</p>
<p>Von dort mach ich mich auf zur n&#228;chsten Haltestelle der 45er Buslinie, die mich in die Stadt bringt. An der Market Street steige ich in den n&#228;chsten Bus, der mich in der N&#228;he meines endg&#252;ltigen Ziels, der Anchor Steam Brewery, bringt. Ich bin ein wenig zu fr&#252;h aber das macht nichts, denn zu einer kostenlosen F&#252;hrung durch eine Bierbrauerei mit anschliessender Verkostung aller gebrauten Biere will man schliesslich nicht zu sp&#228;t kommen. Immerhin muss man seinen Platz schon rund einen Monat vor der gew&#252;nschten F&#252;hrung reservieren.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/san-francisco-2007/20070820-01.jpg" title="Anchor Steam Brewery" rel="lightbox[singlepic36]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/36__580x_20070820-01.jpg" alt="20070820-01.jpg" title="20070820-01.jpg" />
</a>

<p>Um 14.00 Uhr geht es los. Lindsay, die eben noch als Security Guard am Eingang einen Stock tiefer gesessen ist, erl&#228;utert uns im Ausschankraum die Geschichte der Brauerei, ihrer Biere und erkl&#228;rt auch, wie der Brauprozess genau funktioniert. Dann geht die eigentlich Tour los, Fotos d&#252;rfen nur im ersten Raum mit den Kesseln gemacht werden, wo Lindsay wieder fleissig am Erkl&#228;ren ist.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/san-francisco-2007/20070820-03.jpg" title="Tour der Anchor Steam Brewery" rel="lightbox[singlepic38]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/38__580x_20070820-03.jpg" alt="20070820-03.jpg" title="20070820-03.jpg" />
</a>

<p>Die Tour f&#252;hrt durch die gesamte Brauerei. Leider ist der heutige Arbeitstag, was das Brauen und Abf&#252;llen anbelangt, schon vorbei, die Arbeiter sind nur noch mit der Reinigung besch&#228;ftigt. Lindsay erkl&#228;rt, dass man in der Regel um 14.00 Uhr fertig sei. Deswegen wurde die Tour wohl seit August von 13.00 Uhr auf 14.00 Uhr verschoben.</p>
<p>Nach der interessanten Runde durch die kleine Brauerei endet die Tour im Ausschankraum wo der gem&#252;tliche Teil beginnt. Hier k&#246;nnen alle sechs derzeit gebrauten Biere frisch vom Fass probiert werden. Dies zudem nicht aus Fingerh&#252;ten sondern aus Gl&#228;sern, die ich im 2 dl Bereich einordnen w&#252;rde. Ausserdem sagt niemand etwas, wenn man sich ein Bier ein zweites mal einschenken l&#228;sst. Es geht dabei zu wie in einer Bar.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/san-francisco-2007/20070820-04.jpg" title="Tour der Anchor Steam Brewery" rel="lightbox[singlepic39]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/cache/39__580x_20070820-04.jpg" alt="20070820-04.jpg" title="20070820-04.jpg" />
</a>

<p>Man kommt ins Gespr&#228;ch, redet &#252;ber dies und das und die Zeit geht vorbei wie im Flug. Mein Podest: Das Porter gewinnt vor dem Summer Ale und auf Platz drei das Steam. Ein Blick ins G&#228;stebuch zeigt mir, dass ich der einzige Ausl&#228;nder bin. Abgesehen von einer Familie aus New York und einer Dame aus Washington State, alles Kalifornier. Das gef&#228;llt mir. Nach dem Kauf eines T-Shirts (been there, done that, got the t-shirt) mache ich mich auf zu R.E.I, einen Gesch&#228;ft mit Wanderutensilien. Da komme ich mir immer vor wie ein Kind im Spielzeugladen. Ich mache ein paar keine Eink&#228;ufe und spaziere weiter zu Nordstrom Rack. Ich schaue kurz durch das Angebot, habe dann aber keine Lust, irgendwas anzuprobieren oder mich gar durch irgendwelche Sachen zu w&#252;hlen. Stattdessen mache ich mich auf den Weg zum Ferry Building. Zu Fuss geht es zur Market Street, wo mir die Strassenbahn F vor der Nase wegf&#228;hrt. Weil die Haltestelle direkt neben einem Walgreens liegt versuche ich dort, das scheinbar &#252;berall ausverkaufte Motorola C139 von Tracfone zu kaufen. Und siehe da, sie haben wirklich noch eins um $14.99 plus Steuern. Wieder an der Haltestelle dauert es eine Ewigkeit, bis endlich die n&#228;chste F kommt. Wieder mal typisch, dass ich in die Gegenrichtung f&#252;nf Strassenbahnen z&#228;hle bis meine endlich auftaucht. Dann entpuppt sich das Teil auch noch als absoluter Bummelzug. Endlich am Ferry Building bleibt nur noch Zeit, um schnell ein paar Fotos zu schiessen.</p>

<a href="http://www.jehle.com/wp-content/gallery/san-francisco-2007/20070820-05.jpg" title="Ferry Building" rel="lightbox[singlepic40]" >
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<p>Dann geht es schon zu Fuss weiter zum Treffpunkt der &#8220;North Beach by Night&#8221; F&#252;hrung der San Francisco City Guides, die um 19.00 Uhr beginnt. Die F&#252;hrungen sind vollkommen kostenlos und werden von Freiwilligen gemacht die die Stadt lieben und sie anderen zeigen m&#246;chten. Am Ende der Tour kursiert ein gelber Umschlag in den man monet&#228;re Unterst&#252;tzung (f&#252;r die Organisation San Francisco City Guides, nicht den jeweiligen Guide selber) stecken kann. Niemand wird aber dazu gezwungen. Die F&#252;hrerin Gail sieht ein wenig &#8220;gesch&#252;ttelt&#8221; aus und F&#252;hrungen sind sicher nicht ihr gr&#246;sstes Talent, aber sich macht sich gut und gestaltet die F&#252;hrung wirklich interessant. Da einige Locals bei der F&#252;hrung dabei sind, gestaltet sich die F&#252;hrung unterm Strich sogar sehr unterhaltsam und informativ. Sie erz&#228;hlt uns von Tosca, wo zu Zeiten der Prohibition ein House-Cappuccino serviert wurde, der aus aufgesch&#228;umter Milch, Schokolade und Brandy besteht, oder wahlweise war auch die White Nun zu haben, die sich ebenfalls aus aufgesch&#228;umter Milch, Kahlua und Brandy zusammensetzt. Im Wurlitzer sind nur Opern zu finden und den Haus-Cappuccino und die Weisse Nonne kann man sich noch immer bestellen. Die Tour f&#252;hrt weiter vorbei an ehemaligen Strip-Clubs, Kabarets und Gef&#228;ngnissen, zur ehemaligen Spaghetti Factory, in der einst Fritz Maytag beschlossen hat, die Brauerei Anchor Steam zu kaufen (das habe ich vor wenigen Stunden schon bei der Anchor Steam Tour geh&#246;rt). Eine Strasse weiter l&#228;uft uns noch die lokale Prominenz Carol Doda &#252;ber den Weg, ihres Zeichens die erste Oben-Ohne-T&#228;nzer in San Francisco. Das passt nat&#252;rlich toll sins Programm, weil wir zwei Strassen weiter vor dem Condor Night Club stehen, wo sich dieses &#8220;historische&#8221; Ereignis am 19.06.1964 zugetragen hat. Auch bei dieser F&#252;hrung bin ich der einzige Ausl&#228;nder, wenn man mal die Kanadierin aus Toronto aussen vor l&#228;sst.</p>
<p>Nach der F&#252;hrung und nachdem f&#252;nf meiner Dollar im gelben Umschlag gelandet sind, mache ich mich auf dem Weg zur n&#228;chsten Haltestelle des 45er Busses. Wie es der Zufall so will, h&#228;lt direkt vor meiner Nase ein Cable Car. Die Chance lasse ich mir nicht entgehen und h&#252;pfe gleich an Bord ohne zu wissen, wohin die Fahrt geht. Wie sich herausstellt, endet die Fahrt an der Van Ness, also nicht schlecht. Auf dem restlichen Weg zum Hotel will ich noch etwas zu Essen besorgen und gehe deswegen zu Pacific Catch, einem wirklichen Insider Tip an der Chestnut Street. Ich lasse mir einpacken, was immer die Dame hinter der Kasse empfehlen kann, und zu Hause muss bzw. darf ich feststellen, dass das wirklich exzellent schmeckt. Eigentlich m&#246;chte ich noch einen Tagesbericht schreiben, der f&#228;llt aber meiner M&#252;digkeit zum Opfer.</p>
<p>Gefahrene Meilen: 0.0</p>
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