Wer mich kennt weiss, dass es für mich fast nichts Schöneres gibt, als die nächste USA-Reise zu planen. Irgendwie gibt es für mich immer eine nächste und sogar eine übernächste USA-Reise. Seit ich 89/90 ein Jahr in den USA als Austausschüler verbracht habe, hat mich schlichtweg das USA-Reisefieber gepackt.

Zu Beginn waren es einfache Besuche bei einer meiner ehemaligen Gastfamilien, die sich dann aber immer mehr zu “wenn ich schon da bin, kann ich mir doch auch gleich noch den Rest der Staaten sehen”-Reisen entwickelten. Es ist für mich daher normal, zumindest ein mal im Jahr Zeit über dem Grossen Teich zu verbringen. Für gewöhnlich geschieht das inzwischen in Form einer kombinierten Städte- und Wanderreise, also nicht wirklich Jedermanns Sache. Das Schema: Zu Beginn der Reise ein paar Tage in einer schönen Stadt verbringen, und dann geht es ab ins Hinterland mit wandern bis der Arzt kommt ;-) .

Die Idee zum Namen dieser Webseite entstand im September 2006 auf meiner Wander-Tour durch den Bundesstaat Washington. Da wurde ich nämlich beim Erklimmen der Berge vom mitgereisten Mr. Wolff (auch bekannt als “Die Bergziege”) regelrecht stehen gelassen, während ich beim Abstieg deutliche Vorteile für mich verbuchen konnte. Dieser Umstand und das von mir frei erfundene Wort “demountaining”, das durch das wirklich bescheuerte Wort “deplane” (= aus einem Flugzeug aussteigen) angeregt wurde, ergeben den Titel dieses Blogs.